Was steckt dahinter?

Ex-Bayern-Star offenbart: „Ich wollte Hoeneß verprügeln“


01.09.2026 – 17:32 UhrLesedauer: 2 Min.

Uli Hoeneß: Ihm wurde am Montag der „Legenden-Award“ überreicht. (Quelle: IMAGO/Eibner-Pressefoto/Jenni Maul/imago)

Bayerns Ehrenpräsident ist für seine direkte Meinung bekannt. Diese hat er auch vor Jahren schon kundgetan – und damit einen ehemaligen Spieler gefrustet.

Der frühere Profifußballer Thomas Helmer hat verraten, dass er Uli Hoeneß mal fast körperlich angegangen ist. „Wenn er emotional wird, habe ich ihn in der Kabine auch anders erlebt. Wir haben uns auch einmal fast geschlagen. Ich wollte Uli Hoeneß verprügeln“, erzählte der heutige 61-Jährige über den Ehrenpräsidenten des FC Bayern im Rahmen der „Sport Bild“-Awards am Montag.

Helmer, der von 1992 bis 1999 beim deutschen Rekordmeister spielte, erinnerte sich an ein Champions-League-Duell in Kiew. Die Bayern führten zur Halbzeit zwar 1:0, aber dem damaligen Manager Hoeneß habe der Auftritt offenbar nicht gereicht.

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„Was spielt ihr da, was bietet ihr den Zuschauern da an? Das ist eine Frechheit für den FC Bayern“, erinnerte sich Helmer an Hoeneß‘ Worte. Als er dann an dem Bayern-Patron vorbeiging, meinte dieser nur: „Und du läufst rum wie mein Großvater.“

Thomas Helmer: Er spielte von 1992 bis 1999 beim FC Bayern. (Quelle: IMAGO/Malte Ossowski/Sven Simon)

„Einer davon ist Uli Hoeneß“

Helmer reagierte körperlich. Er nahm sich einen Becher mit Elektrolyten und wollte ihm diesen an den Kopf werfen. „Aber ich habe ihn nicht getroffen, ich habe die Wand getroffen. Dann war er schlau genug und ist zu den Physios in die Kabine und hat sich versteckt“, erzählte Helmer. Am Tag darauf sei die Geschichte schon wieder vergessen gewesen. Hoeneß und Helmer unterhielten sich darüber, „Uli war nie nachtragend“.

Auf das Verhältnis der beiden habe sich die Aktion nicht ausgewirkt. „Es gibt zwei Menschen auf der Welt, zu denen ich gehen würde, wenn ich ein Problem hätte. Egal, ob privat, finanziell oder gesundheitlich – einer davon ist Uli Hoeneß“, schwärmte Helmer vom „Legenden-Award“-Gewinner.

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