„Eine der schwächsten Mannschaften“

Ex-Nationalspieler attackiert DFB-Team – Havertz reagiert


29.06.2026 – 09:30 UhrLesedauer: 2 Min.

Kai Havertz: Für ihn und die DFB-Elf geht es nun gegen Paraguay. (Quelle: IMAGO/Paul Terry)

Das DFB-Team steht bei der WM in der K.-o.-Runde – doch ein prominenter Kritiker zweifelt an seiner Stärke. Kai Havertz reagiert.

Der ehemalige englische Nationalspieler Gary Lineker hat gegen das DFB-Team gewettert. Mit Blick auf die bisherige Leistung der deutschen Auswahl bei der Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada sagte er der französischen „L’Equipe“: „Ich denke – ich könnte mich irren –, dass dies eine der schwächsten deutschen Nationalmannschaften ist, die ich je gesehen habe.“

Deutschland lebe „von seiner Vergangenheit. Denkt daran, dass es bei den letzten beiden Weltmeisterschaften nicht einmal die Gruppenphase überstanden hat“, so Lineker. Die DFB-Elf war sowohl 2018 in Russland als auch 2022 in Katar in der Vorrunde gescheitert.

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Quelle: MagentaTV

Beim laufenden XXL-Turnier schloss das Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann dieses Mal die Gruppe E als Sieger ab. Gegen Curaçao (7:1) und die Elfenbeinküste (2:1) gewann Deutschland, musste sich allerdings gegen Ecuador (1:2) geschlagen geben. Sollte das DFB-Team sein Sechzehntelfinale gegen Paraguay am Montag gewinnen (ab 22.30 Uhr im Liveticker bei t-online), könnte es sich im Achtelfinale mit Frankreich duellieren.

Mit Blick auf ein mögliches Aufeinandertreffen der beiden europäischen Teams sieht Lineker eine Nation deutlich vorn: „Frankreich kann sich problemlos für das Viertelfinale qualifizieren. Ich glaube also, ihr könnt beruhigt schlafen“, sagte er der französischen Zeitung.

Bei der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Paraguay reagierte Kai Havertz auf die Aussagen: „Jeder kann seine Meinung haben“, sagte der deutsche Nationalstürmer und fügte an: „Klar, bei so einem Turnier fangen viele Leute an, über einen zu sprechen. Ich glaube, da hört keiner groß hin.“ Havertz interessieren die Aussagen „null“. „Wir haben schon viele Experten in unserem Land, wenn es in anderen Ländern auch anfängt, dann reicht es irgendwann mal“, so Havertz.

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