Ex-Paar spricht über Trennungsgrund
Alessandra Meyer-Wölden blickt mit Tommy Haas auf Beziehung zurück
06.11.2026 – 17:16 UhrLesedauer: 2 Min.
2007 trennten sich Alessandra Meyer-Wölden und Tommy Haas endgültig. Nun sitzen sie wieder an einem Tisch – und sprechen offen über ihre gemeinsame Zeit und die Trennung.
Tennisstar Tommy Haas und Alessandra Meyer-Wölden sind Teil der Paramount+-Show „Eating With My Ex VIP“ und klären darin noch offene Fragen über ihre damalige Beziehung. Die beiden lernten sich als Teenager in der Tenniswelt kennen. Sie war damals 18, er 23 Jahre alt.
Beide verfolgten an einer Tennis Academy in Florida den Traum einer Profikarriere. Beim Wimbledon-Turnier 1999 startete schließlich die Romanze. Meyer-Wölden beschreibt diesen Moment als den „Turning Point“, „wo wir dann auch relativ schnell ein Paar geworden sind“.

Haas verbindet schöne Erinnerungen mit dieser Zeit. „Sandy war meine erste richtige Freundin, mit der ich mir auch vieles vorstellen konnte und mit der ich die schönsten Jahre auch hatte“, sagt er in der Sendung. Und weiter: „Du warst auch sehr sportlich und eine, die immer für alles bereit war. Und einfach auch mich unterstützt hast. Das war sehr wichtig, weil Tennis bei mir immer im Vordergrund war.“
Alessandra Meyer-Wölden und Tommy Haas führten „kein normales Leben“
Den Kontakt zu halten war in einer noch wenig digitalisierten Welt keine Selbstverständlichkeit. Haas reiste als Profi ständig um die Welt, und so schrieben die beiden Tagebücher und tauschten diese aus. Diese unterschiedlichen Lebenswelten stellten die Beziehung jedoch vor eine große Herausforderung.
„Ich glaube, unsere Beziehung ist gescheitert, weil wir a) sehr jung waren, also wirklich total jung, du warst on the road, warst der zweitbeste Spieler der Welt, eine Extremsituation“, erklärt Meyer-Wölden. Parallel habe sie außerdem noch studiert. Große Konflikte habe es nicht gegeben. Haas pflichtet ihr bei: „Es war kein normales Leben. In so jungen Jahren sich für seinen Partner dementsprechend zu committen und zu sagen: Ich bleibe an deiner Seite, und nicht seinen eigenen Weg zu gehen, verlangt auch viel.“
Anfang 2003 legten die beiden laut Haas eine „kleine Auszeit“ ein. Ganz voneinander loskommen konnten sie jedoch nicht. Immer wieder fanden sie zueinander, bis nach den US Open 2006 klar wurde, „dass wir getrennte Wege gehen werden“, wie Haas erzählt.
Alessandra Meyer-Wölden: Heiratsantrag hätte alles verändert
Zur Sprache kam beim Wiedersehen auch, warum Haas ihr nie einen Heiratsantrag gemacht hatte. Seine Erklärung: „Ich war so fokussiert und in meiner eigenen Welt. Zu dem Zeitpunkt habe ich selten an so was gedacht.“ Für Meyer-Wölden wäre ein solcher Schritt von großer Bedeutung gewesen. „Hättest du mich gefragt, hätte ich für dich alles stehen und liegen gelassen. Das wäre für mich diese Sicherheit im Hinterkopf gewesen, die ich gebraucht hätte. Aber das kann man ja nicht erzwingen.“
Rückblickend glaubt Meyer-Wölden: „Es war so genau richtig.“ Über 20 Jahre später mit seinem ersten Partner zusammenzusitzen und ohne Wertung über eine solch prägende Zeit zu sprechen, wisse sie zu schätzen. Das Treffen sei schön gewesen. Und jetzt gehen wir beide wieder unsere eigenen Wege und kümmern uns um das, was wichtig ist.“