Newsblog zum Hamburger SV

Ex-HSV-Trainer verliert Job kurz vor Weihnachten

Aktualisiert am 16.12.2025 – 10:56 UhrLesedauer: 16 Min.

Thorsten Fink als HSV-Trainer (Archivbild): Der 58-Jährige wurde am Montag als Trainer des KRC Genk in Belgien entlassen. (Quelle: IMAGO / Claus Bergmann)

Der Hamburger SV ist einer der größten Vereine Deutschlands. Im Newsticker auf t-online gibt es alle wichtigen Meldungen rund um die „Rothosen“.

Dienstag, 16. Dezember 2025

Thorsten Fink ist nicht länger Trainer des belgischen Erstligisten KRC Genk. Der ehemalige Coach des Hamburger SV wurde nach anderthalb Jahren entlassen. Die Trennung erfolgte am Montag, einen Tag nach dem 1:1 im Heimspiel gegen KVC Westerlo.

Der Verein begründete die Entscheidung mit wechselhaften Ergebnissen und schwankenden Leistungen der Mannschaft. Nach 18 Spieltagen liegt Genk als Tabellensechster bereits 14 Punkte hinter Spitzenreiter Union St. Gilloise.

Der 58-jährige Ex-Bundesligaprofi blickt auf eine bewegte Trainerkarriere zurück. Vor Genk arbeitete Fink bereits für den belgischen Verein KVV St. Truiden. Er sammelte zudem Erfahrungen in Österreich, der Schweiz, Zypern, Japan, Lettland und Saudi-Arabien. Von 2011 bis 2013 trainierte Thorsten Fink den HSV.

Sportlich hat Jimmy Hartwig mit dem Hamburger SV alles erreicht: Der heute 71-Jährige zählte zur Mannschaft, die 1983 den Europapokal der Landesmeister gewann, er wurde dreimal Deutscher Meister und deutscher Nationalspieler.

In der ARD-Sendung „Die 100 – was Deutschland bewegt“ zeigte sich die HSV-Legende nun ungewohnt verletzlich. Hartwig berichtete dort von Misshandlungen, die er als Kind erlebte. Sein Großvater sei ein „dreckiger, verfluchter Nazi“ gewesen und habe ihn aus Rassismus immer wieder geschlagen. Mehr zum Thema hier.

Sonntag, 14. Dezember 2025

Die Fußballerinnen des Hamburger SV sind am Sonntag beim FC Bayern München unter die Räder gekommen. Die Hanseatinnen verloren beim Spitzenreiter klar mit 0:6 (0:3). DFB-Kapitänin Giulia Gwinn mit einer starken Direktabnahme (16. Minute), Europameisterin Georgia Stanway per Foulelfmeter (27.), Klara Bühl (45.+3), Pernille Harder (63.) und Lea Schüller (85.) trafen für das Team von Trainer José Barcala. Dazu kam ein Eigentor von Victoria Schulz (47.).

Bereits im März gibt es ein Wiedersehen für beide Klubs, wenn sie in Hamburg im Viertelfinale des DFB-Pokals aufeinandertreffen. Zum Jahresabschluss in der Bundesliga treten die HSV-Frauen am 21. Dezember beim VfL Wolfsburg an. Aktuell belegen die Hamburgerinnen mit sieben Punkten aus 13 Spielen den vorletzten Tabellenplatz.

Mehr als 10.000 Fans hatten den HSV nach Sinsheim begleitet und in dem mit 30.150 Zuschauern ausverkauften Stadion die Gäste lautstark unterstützt. Doch am Ende gab es am Samstag bei der TSG Hoffenheim (1:4) nach zuvor zwei Heimsiegen gegen den VfB Stuttgart und Werder Bremen einen deutlichen Dämpfer.

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