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Ex-Bundesliga-Profi schaltet sich nach WM-Viertelfinale ein

wochentlich.deBy wochentlich.de13 Juli 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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Ex-Bundesliga-Profi schaltet sich nach WM-Viertelfinale ein
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Diskussionen im englischen Team

Ex-Bundesliga-Profi kritisiert Tuchel


13.07.2026 – 12:08 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Thomas Tuchel: Der Sieg im WM-Viertelfinale war für den England-Trainer nicht nur Grund zur Freude. (Quelle: IMAGO/Moritz Mueller/imago)

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Nach Englands Sieg im WM-Viertelfinale gegen Norwegen übte Trainer Tuchel Kritik an seiner Mannschaft – Jude Bellingham konterte öffentlich. Jetzt schaltet sich auch ein Ex-Bundesligaspieler ein.

Die englische Nationalmannschaft hat am Samstag das WM-Aus des Publikumslieblings Norwegen besiegelt. Der 2:1-Sieg nach Verlängerung sollte für die „Three Lions“ eigentlich ein Grund zum Feiern sein. Nicht so für Trainer Thomas Tuchel. Er kritisierte seine Spieler öffentlich: Sein Team habe Glück gehabt, sei nachlässig gewesen und habe viele technische Fehler gemacht. Doppeltorschütze Jude Bellingham entgegnete kurze Zeit später, dass man manchmal eben schmutzig gewinnen müsse und warf seinem Trainer indirekt vor, nicht auf dem hohen Niveau gespielt zu haben. Maik Franz, unter anderem ehemaliger Spieler von Hertha BSC, geht in seiner „Kicker“-Kolumne mit Tuchel ins Gericht.

„Tuchel ist, wie er ist“

Bellinghams Antwort auf die Kritik seines Trainers folgte prompt in der Interviewzone nach dem Spiel gegen Norwegen. „Wahrscheinlich weiß er nicht, wie es ist, bei diesen Bedingungen gegen Erling Haaland, Martin Ødegaard, Antonio Nusa und Alexander Sørloth zu spielen. Man kann nicht jedes Spiel mit 1.000 Pässen gewinnen“, sprach er am Mikrofon. Maik Franz findet diese Reaktion „überragend cool“ und leitet direkt eine Botschaft aus Jude Bellinghams Konter ab: „Wir ziehen unser Ding durch, egal, was Tuchel sagt.“

Im Video | Thomas Tuchel schimpft über eigenes Team

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Quelle: MagentaTV

Franz sieht zugleich die Gefahr, dass Tuchel, trotz aller fachlichen Exzellenz, mit dieser Art die Mannschaft nie zu 100 Prozent für sich gewinnen werde, wie er für den „Kicker“ schreibt. „Tuchel ist, wie er ist“, erklärt er. Fügt aber auch hinzu, dass er das Verhältnis nicht wirklich als belastet empfinde: „Mir kommt es eher vor wie bei einem schrulligen Mathe-Professor, der nur in der Welt seiner Formeln lebt und von seinen Studenten manchmal belächelt, aber trotzdem geschätzt wird: Weil sie merken, dass sie inhaltlich doch etwas von ihm lernen können.“

England siegte bemüht gegen Norwegen

Der Sieg der englischen „Three Lions“ gegen die Norweger war allerdings tatsächlich kein Selbstläufer. Die Engländer taten sich vor allem zu Spielbeginn, aber auch im weiteren Verlauf der Partie sichtlich schwer. Tuchel selbst bezeichnete die Leistung seines Teams als „schlampig“ und warf ihnen „eine Menge technische Fehler“ vor. Jude Bellingham missfiel die Ansage seines Coaches und schob deutliche Worte nach: „Wir haben versucht, ein positives Umfeld zu entwickeln und jetzt, da wir unter den letzten vier Teams sind, sollten wir das genauso fortführen.“

Ob sich die öffentliche Auseinandersetzung innerhalb der englischen Nationalmannschaft auf die spielerische Leistung auswirkt, wird sich am Mittwoch im Halbfinale gegen Argentinien (ab 21 Uhr im Liveticker bei t-online) zeigen.

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