DFB-Pokal

Das gab es seit 18 Jahren nicht mehr


03.09.2026 – 09:46 UhrLesedauer: 2 Min.

Jubel beim FC Bayern: Auch der deutsche Rekordmeister erreichte erwartungsgemäß die zweite Runde. (Quelle: IMAGO/Malte Ossowski/Sven Simon)

18 Bundesligisten sind in der ersten Runde des DFB-Pokals an den Start gegangen, alle Teams schafften es auch in die zweite Runde. Das gab es lange nicht.

Unter der Woche gewannen Borussia Dortmund und der FC Bayern München ihre Erstrundenduelle im DFB-Pokal. Dortmund bezwang den Oberligisten HEBC Hamburg (5:0), die Bayern gewannen beim Zweitligisten VfL Osnabrück (4:1). So weit, so unspektakulär. Durchaus spektakulär ist jedoch, dass dadurch etwas geschehen ist, was es seit 18 Jahren nicht mehr gab: Alle 18 Bundesligisten haben die erste Runde des DFB-Pokals überstanden.

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Zuletzt meisterten in der Saison 2008/09 alle Bundesligisten die erste Pokalhürde gegen unterklassige Teams. Schon in der vergangenen Saison zeichnete sich ab, dass sich die Bundesligisten aktuell etwas leichter tun mit ihrem ersten Spiel im DFB-Pokal. Einzig Werder Bremen flog damals knapp gegen den Zweitligisten und damaligen Pokalschreck Arminia Bielefeld aus dem Wettbewerb (0:1).

In diesem Jahr gewannen die allermeisten Erstligisten ihr Spiel sogar recht deutlich. Der einzige Klub, der so richtig wankte, war der FC Schalke 04. Die Mannschaft von Trainer Miron Muslić musste beim Regionalligisten Hallescher FC in die Verlängerung, setzte sich dort aber mit 5:2 durch.

Erleichterung pur: Nach Verlängerung erreichte auch der FC Schalke 04 die zweite Runde. (Quelle: IMAGO/opokupix)

Auch die anderen beiden Aufsteiger konnten sich zumindest nicht deutlich durchsetzen. Der SC Paderborn besiegte Regionalligist Phönix Lübeck mit 4:2, die SV Elversberg setzte sich gegen Drittligist MSV Duisburg mit 3:1 durch.

Einen Spaziergang erlebte auch der FC Bayern nicht. Durch ein Traumtor Robin Meißners ging Erstrundengegner Osnabrück nach fünf Minuten in Führung, kurz durfte der Underdog von einer Sensation träumen. Doch schon zur Pause hatte der Rekordmeister das Spiel zu seinen Gunsten gedreht.

Die Auslosung zur zweiten Runde findet am Samstag (ab 17.45 Uhr) statt. Ab dann sind auch direkte Duelle der Bundesligisten möglich, also werden die ersten Teams aus der Bundesliga aus dem Wettbewerb ausscheiden.

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