SUV als Hybrid und E-Version
Mercedes gibt Ausblick auf neuen GLB
13.11.2025 – 10:22 UhrLesedauer: 2 Min.
Es gibt erste Informationen über den neuen GLB von Mercedes: Das SUV kommt mit fünf oder sieben Sitzen und einem umgekrempelten Innenraum.
Anfang Dezember zeigt Mercedes den neuen GLB. Vorab geben die Stuttgarter bereits einen Einblick in das Innere – und auch erste Details zur Technik der Außenhülle kommen ans Licht.
Der elektrische Kompakt-SUV soll den bisherigen GLB und den EQB ersetzen. Äußerlich bleibt sich der GLB treu: Die kantige Grundform bleibt erhalten, die Front wird leicht abgerundet. Ganz im Stil der aktuellen Designlinie sind die neuen Scheinwerfer mit Tagfahrlicht in Sternoptik und schmalere Rückleuchten mit durchgehendem Leuchtenband.
Als technische Basis dient die neue Mercedes Modular Architecture (MMA). Sprich: Es wird einerseits batterieelektrische Varianten mit 800-Volt-Technik, aber auch ein Modell mit Heckantrieb und 268 PS sowie Allradversionen mit bis zu 375 PS geben. Die Batteriekapazität variiert je nach Modell zwischen 58 und 85 Kilowattstunden. Auch ein Hybridantrieb mit 187 PS ist vorgesehen.
Im Innenraum setzt der GLB auf Variabilität. Er kommt serienmäßig mit fünf Sitzen, optional mit sieben. Die Kopffreiheit in den ersten beiden Reihen wächst, was auch am serienmäßigen Panoramadach liegt. Die Beinfreiheit im Fond wurde ebenfalls verbessert. Beim Fünfsitzer ist eine längsverschiebbare Rückbank optional erhältlich, beim Siebensitzer gehört sie zur Serienausstattung. Die dritte Sitzreihe lässt sich versenken.
Das Cockpit setzt wie schon beim CLA und GLC auf große Displays. Optional ist eine Cockpit-Landschaft erhältlich, die sich über die gesamte Fahrzeugbreite zieht. Der sogenannte MBUX Superscreen gliedert sich in drei Bildschirme und basiert auf dem neuen Betriebssystem MB.OS. Die Steuerung erfolgt per Sprache, Touch oder Knöpfe und über eine Drehwalze am Lenkrad.
Ein weiteres Ausstattungsmerkmal ist das neue Panoramaglasdach. Es ist wärmedämmend, reflektiert Infrarotstrahlung und lässt sich in wenigen Millisekunden segmentweise abdunkeln. In Kombination mit der Ambientebeleuchtung zeigt es auf Wunsch einen leuchtenden Sternenhimmel.
Zudem kommt eine neue Wärmepumpe zum Einsatz. Sie stammt aus dem Technologieprojekt Vision EQXX und nutzt parallel Abwärme von Batterie, Antrieb und Umgebungsluft. Das senkt den Energiebedarf im Winterbetrieb und soll auch die Reichweite verbessern.
