Gewitter, Starkregen, Bodenfrost
Harter Temperatursturz nach 32-Grad-Sommerfinale
Aktualisiert am 19.09.2025 – 11:33 UhrLesedauer: 2 Min.
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Ein Hoch mit einem seltsamen Namen bringt den Sommer zurück, die Temperaturen schnellen nach oben. Kurz darauf ziehen Gewitter übers Land: Starkregen droht.
Die nächsten Tage bringen Deutschland eine wilde Wetterachterbahn. Zunächst geht es steil bergauf. Verantwortlich ist Hoch „Oldenburgia“ über den Alpen. Es bringt laut dem Diplom-Meteorologen Dominik Jung die wärmsten Luftmassen, die zu dieser Jahreszeit überhaupt möglich sind.
Hitze aus Nordafrika strömt nach Deutschland, zuerst wird der Süden versorgt. Die Folge: Nach 21,8 Grad Höchsttemperatur am Mittwoch – gemessen in Ohlsbach in Baden-Württemberg – schießt das Thermometer nach oben. Mehrere Tage hintereinander wird es schön. Jung verspricht bis zu 27 Grad am Donnerstag, 29 Grad am Freitag und 32 Grad am Samstag. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) prognostiziert ebenfalls bis zu 32 Grad am Samstag.
Die Spitzenwerte werden im Südwesten erwartet. Aber auch der Rest des Landes bekommt reichlich Sonne ab – bis hoch in den Norden wird es warm: 26 Grad in Hamburg, bis zu 28 Grad in Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen. Südlich davon ist praktisch überall die 30-Grad-Marke im Visier.
„Perfektes Wetter für Outdoor-Aktivitäten“, sagt Jung. „Da kann man noch einmal schwimmen gehen, wenn das Freibad noch aufhat.“
Aber dann naht das Ende der Schönwetterperiode. Laut DWD drohen am Sonntag im Norden und Westen teils kräftige Gewitter. Lokal sind demnach Unwetter vor allem durch Starkregen nicht ausgeschlossen. Ab Montag sieht der DWD auch im Süden Unwetter, Gewitter und Starkregen kommen.
Die Temperaturen rauschen in die Tiefe: Laut Jung bleibt das Thermometer zu Beginn der kommenden Woche überall in Deutschland unter der 20-Grad-Marke: 15 bis 19 Grad am Montag.
Doch damit ist der Temperatursturz noch nicht vorbei. „Es könnte sehr frisch werden“, kündigt Jung mit Blick auf die folgenden Tage an. Am frühen Donnerstagmorgen bestehe in der Landesmitte und im Süden sogar Bodenfrostgefahr.
