Close Menu
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Was geht ab

Rossmann und Papenburg bauen Einfluss bei Aurubis aus

18 August 2026

Neues Drohnenzentrum soll Deutschland sicherer machen

18 August 2026

Jacques Jefferies spricht über „totale Panik“ nach Waldbränden

18 August 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
  • Home
  • Buy Now
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest Vimeo
Wöchentlich
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Subscribe
Wöchentlich
You are at:Home»Panorama»Erntehelfer wohl von Landarbeiter-Mafia verbrannt
Panorama

Erntehelfer wohl von Landarbeiter-Mafia verbrannt

wochentlich.deBy wochentlich.de4 Juni 2026Keine Kommentare3 Mins Read
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
Erntehelfer wohl von Landarbeiter-Mafia verbrannt
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email Copy Link

„Landarbeiter-Mafia“

Sie wurden in Brand gesteckt: Vierfach-Mord erschüttert Italien

03.06.2026 – 17:30 UhrLesedauer: 4 Min.

Vergrößern des Bildes

Szene aus dem Überwachungsvideo: Als das Fahzeug in brand gesetzt wurde, saßen in ihm vier Menschen. (Quelle: IMAGO/Agenzia Fotogramma/imago)

Jetzt neu bei t-online:

Schriftgröße anpassen!

Vier Erntearbeiter werden im Süden Italiens brutal getötet. Dahinter steckt ein System – das auch die Supermärkte in Deutschland versorgt.

Es sind Bilder einer Überwachungskamera, wie sie überall auf der Welt in Tankstellen hängen. Und es sind Bilder von seltener Brutalität. Zwei Männer, die mit dem Tankstutzen Benzin in einen Minivan pumpen – nicht in den Tank, sondern ins Innere hinein. Dann setzen sie das Auto in Brand und halten von außen die Türen zu. Man sieht voller Entsetzen, wie der Fiat Ulisse mächtig hin und her schwankt, weil sich die verbliebenen Insassen zu befreien versuchen. Vergebens. Dann rennen die beiden anderen in höchster Eile weg.

Das ist die Szene, wie sie sich am helllichten Tag nahe der 3.000-Einwohner-Gemeinde Amendolara abgespielt hat, an einer Tankstelle an der vielbefahrenen Staatsstraße 106, im tiefen Süden Italiens. Für vier Männer in dem Auto kommt jede Hilfe zu spät: Ismat, Fazal, Waseem und Safi. Alle vier aus Afghanistan und Pakistan. Alle vier als Erntehelfer auf den Erdbeerfeldern in der Umgebung beschäftigt, zu Billigstlöhnen und unter Bedingungen, die man kaum als human beschreiben kann. Alle vier bei lebendigem Leib verbrannt.

  • Polizist ist stutzig: Mordfall Fabian – Satz von Gina H. verblüfft
  • Urlaubsinsel: Neue Schlangenart auf Mallorca ist invasiv

In den italienischen Fernseh-Nachrichten laufen die Bilder seit Montag rauf und runter. Das ganze Land ist entsetzt über den Vierfach-Mord. Bei vielen regt sich auch wieder einmal das schlechte Gewissen, dass Einwanderer in ihrem Land so beschäftigt werden. Denn dass vor allem in Italiens Süden, wo in großem Stil Obst und Gemüse angebaut wird, die Arbeitsbedingungen mancherorts unmenschlich sind, weiß man längst. Was dort geerntet wird, landet übrigens oft auch in deutschen Supermärkten.

Sie nennen es moderner Sklaverei

In der Gegend um Amendalora, zwischen Spitze und Absatz des italienischen Stiefels, werden vor allem Orangen, Mandarinen und Erdbeeren angebaut. Hier weiß jeder, wie Migranten auf den Feldern behandelt werden. Viele von ihnen kommen aus Ländern wie Indien, Pakistan, Bangladesch oder Afghanistan. Der Stundenlohn beträgt häufig nicht mehr als drei Euro. Alles in allem, so wird geschätzt, arbeiten in Italiens Landwirtschaft mehr als 200.000 Menschen unter solchen Bedingungen.

Viele nennen das moderne Sklaverei. Manche sprechen auch von einer „Landarbeiter-Mafia“, die streng organisiert ist und Verbindungen zur ‚Ndrangheta hat, Italiens mächtigster Verbrecherorganisation, die in Kalabrien beheimatet ist. Um die Anwerbung der ausländischen Billigstlöhner, deren Unterbringung und die finanziellen Angelegenheiten kümmern sich sogenannte Capos: häufig ebenfalls Migranten, die es in der Hierarchie etwas nach oben geschafft haben.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
wochentlich.de
  • Website

Related Posts

Feuerwehr-Einsatz bei Konstanz wegen Havarie von Motorboot

18 August 2026

Rauch-Warnung in NRW – Brandgeruch bis nach BaWü

18 August 2026

Touristin macht makabren Fund an Adria-Strand

18 August 2026
Leave A Reply Cancel Reply

Redakteurfavoriten

Neues Drohnenzentrum soll Deutschland sicherer machen

18 August 2026

Jacques Jefferies spricht über „totale Panik“ nach Waldbränden

18 August 2026

Alkohol, Steuererklärung, Landtagswahlen: Änderungen im September

18 August 2026

Moderator Jean Pütz will über 100 Jahre alt werden

18 August 2026

Neueste Beiträge

Feuerwehr-Einsatz bei Konstanz wegen Havarie von Motorboot

18 August 2026

Diese einfache Maßnahme könnte die Partnerschaft verbessern

18 August 2026

Katze als Freigänger oder Wohnungskatze: Was ist besser?

18 August 2026

Recent Posts

  • Rossmann und Papenburg bauen Einfluss bei Aurubis aus
  • Neues Drohnenzentrum soll Deutschland sicherer machen
  • Jacques Jefferies spricht über „totale Panik“ nach Waldbränden
  • Alkohol, Steuererklärung, Landtagswahlen: Änderungen im September
  • Moderator Jean Pütz will über 100 Jahre alt werden

Recent Comments

Es sind keine Kommentare vorhanden.
© 2026 wochentlich

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.