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Gesundheit

Ernährung bei Bauchspeicheldrüsenentzündung: Tipps und Empfehlungen

wochentlich.deBy wochentlich.de6 August 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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Ernährung bei Bauchspeicheldrüsenentzündung: Tipps und Empfehlungen
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Schwer verdauliche Kost meiden

Bauchspeicheldrüsenentzündung – welche Ernährung ist zu empfehlen?


Aktualisiert am 06.08.2026 – 12:25 UhrLesedauer: 4 Min.

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Frau beim Essen im Krankenhausbett (Symbolbild): Bei einer Bauchspeicheldrüsenentzündung sollte sich die Ernährung zu Beginn aus leicht verdaulichen Speisen und Getränken zusammensetzen. (Quelle: SeventyFour/getty-images-bilder)

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Wie gewohnt zu essen, ist bei einer Bauchspeicheldrüsenentzündung oft zunächst nicht möglich. Welche Ernährung während und nach der Erkrankung geeignet ist.

Wer an einer Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis) erkrankt, hat in der Regel mit heftigen Schmerzen im Oberbauch sowie mit Übelkeit und Erbrechen zu kämpfen. An Essen ist dann nicht zu denken – zumindest zu Beginn.

  • Bauchspeicheldrüse: So lässt sie sich gesund halten

Gerade wenn eine Bauchspeicheldrüsenentzündung schwer verläuft, können Erkrankte für einige Tage weder ausreichend trinken noch feste Nahrung zu sich nehmen. Gleichzeitig verliert der Körper große Mengen an Flüssigkeit, unter anderem weil infolge der Entzündung Flüssigkeit aus den Blutgefäßen ins Gewebe austritt. Um den dadurch möglichen lebensbedrohlichen Folgen vorzubeugen, erhalten Betroffene im Krankenhaus Flüssigkeit und Elektrolyte über eine Infusion.

Können Erkrankte nicht essen, erhalten sie möglichst früh flüssige Nahrung über eine Sonde in den Magen oder Dünndarm. Diese sogenannte enterale Ernährung gilt heute als Standard, wenn der Magen-Darm-Trakt funktioniert. Eine Ernährung über die Vene wird dagegen meist nur noch eingesetzt, wenn eine Ernährung über den Magen-Darm-Trakt nicht oder nicht in ausreichendem Maße möglich ist.

Gut zu wissen

Früher erhielten viele Menschen mit einer akuten Bauchspeicheldrüsenentzündung zunächst ausschließlich Nährstoffe über eine Infusion, um die Bauchspeicheldrüse zu schonen. Heute weiß man, dass der Darm möglichst früh wieder genutzt werden sollte. Dadurch bleibt seine natürliche Schutzfunktion besser erhalten und das Risiko für Infektionen kann sinken. Deshalb wird eine Ernährung über den Magen-Darm-Trakt heute bevorzugt, sofern sie möglich ist.

Bei einem leichten Verlauf ist eine Ernährung über eine Sonde in der Regel nicht notwendig, weil viele Betroffene innerhalb der ersten ein bis zwei Tage wieder selbst essen und trinken können.

Akute Bauchspeicheldrüsenentzündung – welche Ernährung danach?

Sobald die Beschwerden es zulassen, spricht meist nichts dagegen, wieder schrittweise mit dem Essen zu beginnen. Aktuelle Leitlinien empfehlen, möglichst früh wieder zu essen, sofern die Nahrung gut vertragen wird. Vielen Betroffenen bekommt leicht verdauliche Kost zunächst besser.

Früher wurde nach einer akuten Bauchspeicheldrüsenentzündung grundsätzlich zu einer fettarmen Ernährung geraten. Heute zeigen Studien, dass dies bei einem leichten Verlauf für gewöhnlich nicht erforderlich ist. Entscheidend ist vielmehr, welche Lebensmittel gut vertragen werden.

Geeignet sind beispielsweise:

  • Backwaren wie Weißbrot und Zwieback
  • Kartoffeln, Reis, Nudeln
  • Gemüsebrühe und gegartes (nicht blähendes) Gemüse
  • säurearmes Obst (etwa Birnen, Äpfel, Beeren)

Hinweis

Um den Magen-Darm-Trakt nicht zu überfordern, sollten anstelle üppiger Mahlzeiten besser mehrere kleine Portionen über den Tag verteilt auf den Tisch kommen.

Wer diese Lebensmittel gut verträgt, kann den Speiseplan nach und nach erweitern. Dazu eignen sich unter anderem:

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