Fast ein Jahr nach dem Amoklauf von Alsterdorf stellt die Generalstaatsanwaltschaft Hamburg Ermittlungen ein. Es geht um die Waffenprüfung des Täters.

Die Generalstaatsanwaltschaft Hamburg hat die Ermittlungen gegen drei Waffenprüfer im Zusammenhang mit der Amoktat vom 9. März 2023 eingestellt. Die Sachverständigen hatten den späteren Täter Philipp F. geprüft, was diesen später den Kauf einer legalen Waffe ermöglicht hatte. Gegen die drei war wegen des Verdachts der Falschbeurkundung im Amt ermittelt worden.

Die Einstellung der Ermittlungen erfolgt nun, weil die Schuld der Beschuldigten K., S. und B. als gering anzusehen wäre und kein öffentliches Strafverfolgungsinteresse vorläge, teilte die Generalstaatsanwaltschaft am Mittwoch mit. Die Prüfung sei von dem K. als Vorsitzenden und den S. und B. als Beisitzer eines dreiköpfigen Prüfungsausschusses am 28. April 2022 durchgeführt worden.

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