Stimmenanteile und Sitzverteilung

Die Ergebnisse der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt


Aktualisiert am 07.09.2026 – 04:00 UhrLesedauer: 2 Min.

Sven Schulze (CDU, l.) und sein Herausforderer Ulrich Siegmund (AfD, r.): Der amtierende Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt geht nicht als Favorit in die Landtagswahl. (Quelle: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa/dpa-bilder)

Die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hat einen Sieger. Welche Parteien den Einzug ins Parlament geschafft haben, zeigen die aktuellen Wahlergebnisse.

Im Vorfeld der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hatten Wahlumfragen der AfD den Wahlsieg prognostiziert. Die Partei, deren Landesverband in Sachsen-Anhalt als rechtsextremistisch eingestuft wird, ist stärkste Kraft geworden. Die folgenden zwei Grafiken zeigen die Ergebnisse der Sachsen-Anhalt-Wahl 2026.

Die Stimmenanteile bei der Wahl in Sachsen-Anhalt 2026

Die Grafik zu den Stimmenanteilen bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt zeigt sowohl die Ergebnisse als auch die Verschiebungen im Vergleich zur vorherigen Wahl. Sie gibt Aufschluss darüber, welche Partei als Sieger aus der Wahl hervorgegangen ist, und beleuchtet zugleich die Gewinne und Verluste der einzelnen Parteien in Prozentpunkten. Besonders aufschlussreich sind dabei die Ergebnisse der kleineren Parteien, die das Gesamtbild der politischen Landschaft in Sachsen-Anhalt maßgeblich prägen.

Für diese ist ausschlaggebend, ob sie nach den Ergebnissen der Sachsen-Anhalt-Wahl 2026 die Fünfprozenthürde übersprungen haben und somit in den Magdeburger Landtag einziehen. Ein Scheitern könnte die Kräfteverhältnisse erheblich verschieben, besonders im Hinblick auf eine absolute Mehrheit.

Die Sitzverteilung nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt

Aus den Ergebnissen der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt lässt sich die künftige Sitzverteilung im Magdeburger Landtag ableiten. Wie die Grafik zeigt, wurde die Verteilung der Parlamentssitze nach dem im deutschen Wahlrecht gängigen Berechnungsverfahren ermittelt.

Laut § 10 des Wahlgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt (LWG) wird das Land in 41 Wahlkreise eingeteilt. Diese Zahl richtet sich nach der Mindestzahl der zu wählenden Abgeordneten. Fast die Hälfte von ihnen (41 von 83) zieht per Direktmandat in den Landtag ein. Daher gibt es auch 41 Wahlkreise. Alle anderen Abgeordneten (42) werden über die jeweilige Landesliste der Parteien gewählt.

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