Neuzugang im Franken-Team

Er ist der berühmte Mann von „Tatort“-Star Rosalie Thomass


25.10.2026 – 16:41 UhrLesedauer: 2 Min.

Rosalie Thomass: Sie ermittelt jetzt im Franken-„Tatort“. (Quelle: IMAGO / Sven Simon)

Sie macht derzeit viele Schlagzeilen – insbesondere als neue „Tatort“-Ermittlerin und durch einen neuen Kinofilm. Rosalie Thomass‘ Mann ist ebenfalls in der Filmbranche tätig.

Bei ihrem jüngsten gemeinsamen Film waren die Aufgaben klar verteilt: Die neue Kommissarin aus dem Franken-„Tatort“, Rosalie Thomass, schrieb das Drehbuch und spielte die Hauptrolle, ihr Mann Aron Lehmann führte bei „Lügen über meine Mutter“ Regie. Nicht das erste Mal, dass das Paar an einem gemeinsamen Projekt arbeitete.

Kennengelernt haben sich die beiden in Berlin. Thomass war damals bereits eine mit mehreren Preisen ausgezeichnete Schauspielerin. Lehmann dagegen studierte noch an der Filmhochschule in Potsdam-Babelsberg. 2011 spielte Thomass in Lehmanns Abschluss- und Debütfilm „Kohlhaas oder die Verhältnismäßigkeit der Mittel“ eine kleine Rolle. Wie lange sie damals schon ein Paar waren, ist öffentlich nicht genau belegt. Die „Süddeutsche Zeitung“ schrieb 2022, die beiden seien „seit vielen Jahren“ zusammen und „seit ein paar Jahren“ verheiratet.

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Aron Lehmann und Rosalie Thomass: Privat und beruflich ein Team. (Quelle: IMAGO / Future Image)

Nach Lehmanns „Kohlhaas“ folgten weitere gemeinsame Projekte. Die heute 39-jährige Thomass spielte 2015 in seinem ausgezeichneten Kinofilm „Highway to Hellas“ mit und 2016 in „Die letzte Sau“, der ebenfalls im Kino lief. Beim 2022 erschienenen Film „Jagdsaison“ schrieb sie erstmals am Drehbuch mit. „Für uns als Familie war diese Arbeitskonstellation ein echter Segen“, schwärmte Lehmann damals im Gespräch mit „German Films Quaterly“. „Zusammen sein zu können, gemeinsam an einem Projekt zu arbeiten und die Kinder mitzunehmen – das würden wir sehr gerne wiederholen.“

„In meinem Mann haben die Kinder ein gutes Vorbild“

Das Paar hat zwei Kinder, ihre Namen behalten die beiden für sich. Über den Familienalltag sprach Thomass 2022 im t-online-Interview – und darüber, dass arbeitende Mütter häufiger nach der Betreuung ihrer Kinder gefragt werden als Väter: „Als ich Mutter wurde, war ich überrascht, dass das überhaupt noch ein Thema ist. Ich bin aus allen Wolken gefallen. Ich dachte, das sei schon längst durch. Was mich erstaunt hat, ist die Selbstverständlichkeit, mit der eine Frau, von der man weiß, sie hat ein Kind und arbeitet, permanent gefragt wird, wo denn um Himmels willen jetzt gerade das Kind sei. Umgekehrt muss man leider sagen: Mein Mann wurde nicht ein einziges Mal gefragt, wo sein Kind ist.“ Das liege aber an der Gesellschaft, nicht an ihrem Mann. Der „Gala“ sagte Thomass erst kürzlich: „Ich bin dankbar, nicht alleine verantwortlich zu sein: Auch in meinem Mann haben die Kinder da ein gutes Vorbild.“

Was die berufliche Zusammenarbeit mit seiner Frau angeht, so sieht der 45-jährige Lehmann diese als Stärke. „Weil es einfach angenehm ist, mit Leuten zu arbeiten, von denen man weiß, dass sie kreativ ähnlich denken und empfinden. Das ist auch eine Stärke meiner Beziehung mit meiner Frau. Filmemachen ist Abenteuer, und da braucht man Gleichgesinnte“, sagte er 2022 im Interview mit der „Münchner Abendzeitung“, dessen Anlass Lehmanns Verfilmung von „Was man von hier aus sehen kann“ war. Auch hier übernahm Thomass eine Rolle.

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