„Nehmen dem Gegner die Luft zum Atmen“

Fortuna-Coach Ende warnt vor Alemannia Aachen


18.09.2026 – 18:21 UhrLesedauer: 2 Min.

Alexander Ende (Archivbild): Fortuna Düsseldorf tritt am Samstag zum Abschluss der englischen Woche bei Alemannia Aachen an. (Quelle: IMAGO/Sven Hanisch)

Fortuna Düsseldorf trifft am Samstag (14 Uhr) am Tivoli auf Alemannia Aachen. Cheftrainer Alexander Ende hat sich auf der Pressekonferenz vor der Partie zu Personalfragen und zum Gegner geäußert.

Fortuna Düsseldorf trifft am Samstag (14 Uhr) am Tivoli auf Alemannia Aachen. Fünf Spieler stehen nicht zur Verfügung, darunter Milan Czako, der nach einer Meniskusoperation ausfällt. Neben Czako fehlen auch Jordi Paulina, Dominique Heintz, Hamza Anhari und Felix Meiser verletzungsbedingt.

Heintz wäre laut Ende theoretisch schon einsatzbereit, doch der Trainer entschied sich bewusst gegen ein Risiko: „Es ist so, dass er in dem Reha-Prozess immer noch ein bisschen was gespürt hat und wir dann die Abwägung gemacht haben, wann würde er zurückkommen und mit der freien Zeit, die dann voraus ist, haben wir gesagt, wir nehmen uns die Ruhe, brechen es nicht übers Knie, sondern glauben, dass er dann nach der freien Zeit dann auch wieder komplett zurückkehrt.“

Trotz der Belastung durch drei Spiele in sechs Tagen sieht Ende bei Elias Egouli keine Bedenken für einen Einsatz. Der Spieler habe zuletzt Schmerzen nach einem Tritt gegen das Schienbein gehabt, aber durchgehalten. Ende sagte: „Für mich ist es jetzt am Ende dieser intensiven englischen Woche keine Frage von „geht’s noch‘, sondern wenn der Kopf sagt, es geht, dann schafft der Körper das auch. Ich glaube, dass wir dieses Thema Müdigkeit gar nicht aufmachen dürfen. Alle Mannschaften haben ein straffes Programm in den letzten Wochen.“

Englische Woche: Ende kündigt punktuelle Veränderungen an

Beim Thema Rotation kündigte Ende punktuelle Veränderungen an, aber keine große Umstellung. Nach dem Abschlusstraining wolle er mit den Spielern sprechen und dann entscheiden.

Den Gegner beschrieb Ende als intensiv und aggressiv: „Aachen lebt von ihrer Intensität, sie spielen einen hohen Rhythmus, sie laufen Eins-gegen-eins über den Platz an, sie sind dort in Phasen auch in der Lage, den Gegnern wirklich die Luft zum Atmen zu nehmen.“ Zugleich sehe er darin auch Schwachstellen: „Das birgt aber auch Risiken. Es ist riskant, auch so viel Personal nach vorne zu bringen, so viel auch im Eins-gegen-eins zu verteidigen. Irgendwann rutscht mal ein Ball durch und dann öffnen sich Räume und dann kassierst du vielleicht auch einfache Tore.“

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