Eintracht nach dem 4. Spieltag
Hütter rechnet mit seiner Mannschaft ab
20.09.2026 – 17:38 UhrLesedauer: 1 Min.
Eintracht Frankfurt hat zum vierten Mal in Folge eine Pausenführung nicht über die Zeit gebracht. Trainer Adi Hütter findet dafür klare Worte.
Eintracht Frankfurt hat beim 2:2 gegen den SC Freiburg zum vierten Mal in dieser Saison eine Halbzeitführung nicht in einen Sieg verwandelt. Trainer Adi Hütter übte danach laut dpa scharfe Kritik an seiner Mannschaft und bezeichnete das Verhalten in einer entscheidenden Spielsituation als „zu wenig professionell“.
Younes Ebnoutalib und Jonathan Burkardt hatten die Frankfurter zweimal in Führung gebracht, doch der weiterhin ungeschlagene SC Freiburg glich jeweils aus. Besonders ärgerte Hütter, dass die Eintracht unmittelbar nach Wiederanpfiff erneut einen Gegentreffer kassierte. „Wir sind ja klar in Ballbesitz und kriegen dann ein sehr, sehr billiges Tor. Das müssen wir abstellen und da habe ich kein Verständnis
Hütter: „Kleiner Brötchen backen“
Auf der Suche nach Antworten tat sich Hütter schwer. „Wir haben in allen vier Spielen zur Pause geführt und es dann über 90 Minuten nicht immer hingebracht“, sagte er. Jedoch wäre es seiner Ansicht nach zu einfach, es nur auf die physische Komponente zu schieben.
Zum Abschluss des ersten Blocks vor der nun beginnenden Länderspielpause steht die Eintracht bei fünf Punkten. Auf den ersten Heimsieg seit seiner Rückkehr an den Main wartet Hütter noch. Geht der Blick der Frankfurter in der Tabelle dennoch nach oben? „In der Phase sollte man kleinere Brötchen backen“, sagte Hütter, dem die Unzufriedenheit über die Leistung auch deutlich anzumerken war.
