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Panorama

Ein Zufall rettete ihm womöglich das Leben

wochentlich.deBy wochentlich.de5 August 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Neue Dokumente aufgetaucht

Ein Zufall rettete Hitler womöglich das Leben


Aktualisiert am 05.08.2026 – 07:07 UhrLesedauer: 2 Min.

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Adolf Hitler (m.) im Jahr 1942 mit Generälen auf dem Weg zum „Führerbunker“ in der Nähe von Rastenburg, dem damaligen Ostpreußen. (Quelle: IMAGO/Heinrich Hoffmann / TT /)

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Ein jetzt aufgetauchtes Dokument wirft ein neues Licht auf das Hitler-Attentat vom 20. Juli 1944. Dem NS-Diktator half wohl ein Zufall.

Am 20. Juli 1944 scheiterte das Stauffenberg-Attentat im „Führerhauptquartier Wolfsschanze“. Jetzt legt ein bislang unveröffentlichtes Dokument nahe, dass Hitler an diesem Tag wegen eines Staatsbesuchs eigentlich gar nicht in der „Wolfsschanze“ hätte sein sollen. Das berichtete der „Spiegel“ unter Berufung auf neu aufgetauchte Dokumente.

Laut dem Dokument, das der US-Forscher Rolf Windbiel im Salzburger Landesarchiv fand, war als eigentlicher Ort für die Lagebesprechung womöglich ursprünglich ein Salon im Schloss Kleßheim bei Salzburg vorgesehen.

In dem damaligen Gästehaus der Reichsregierung empfing Hitler regelmäßig verbündete Regierungschefs zu Staatsbesuchen, wenn er auf dem Obersalzberg weilte. Unter seinen Gästen war mehrfach auch der italienische Faschistenführer Benito Mussolini.

Führerhauptquartier "Wolfsschanze" im Wald der Masurischen Seenplatte, heute Polen.Vergrößern des Bildes
Führerhauptquartier „Wolfsschanze“ im Wald der Masurischen Seenplatte, heute Polen. (Quelle: IMAGO/imageBROKER/@Tartezy)

Bauweise der Baracke rettete Hitler das Leben

Der Salzburger Hotelier Erwin Gutwinski schilderte 1984, er sei Mitte Juli 1944 in die Reichskanzlei beordert worden, um die Vorbereitungen für den Besuch Mussolinis auf Schloss Kleßheim zu koordinieren. Doch schließlich habe sich der Plan zerschlagen, Mussolinis Besuch fand in der Wolfsschanze statt – und somit die Besprechung, in der Stauffenberg seine Bombe zündete.

Bauweise und Einrichtung der Lagebaracke begünstigten laut Experten Hitlers Überleben. Beim „Führerbunker“ handelte es sich um einen massiven Bau aus verstärktem Beton; allerdings gab es daneben auch leichtere Anbauten aus Holz, die oftmals für Lagebesprechungen zwischen Hitler und seiner Generalität genutzt wurden. In eine solche Baracke war das Treffen am 20. Juli wegen der an diesem Tag herrschenden Sommerhitze verlegt worden.

Rekonstruktion des Attentats: Die Holzbaracke, in der die Lagebesprechung mit Hitler stattfand. Im Vordergrund: Stauffenbergs Aktentasche mit dem Sprengstoff.Vergrößern des Bildes
Rekonstruktion des Attentats: Die Holzbaracke, in der die Lagebesprechung mit Hitler stattfand. Im Vordergrund: Stauffenbergs Aktentasche mit dem Sprengstoff. (Quelle: Tartezy via imago-images.de)

Hotelier glaubt: In Salzburg hätte Hitler nicht überlebt

Errichtet worden war der sogenannte „Führerbunker Wolfsschanze“ durch die „Organisation Todt“. Diese war bei der Wehrmacht für die Errichtung der Führerhauptquartiere – es gab davon mehrere im ganzen Reichsgebiet – zuständig. Die Anlage im damaligen Ostpreußen (auf dem Gebiet des heutigen Polen), war so massiv gebaut, dass Wehrmachtspioniere, die angesichts des Vorrückens der Roten Armee, die „Wolfsschanze“ sprengen wollten, mit dem Vorhaben scheiterten.

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