Sorge um Gesundheit des Königs
Charles‘ Finger geben Rätsel auf
Aktualisiert am 06.11.2026Lesedauer: 2 Min.
Dem britischen König auf die Finger schauen? Das machen gerade viele Menschen – denn erneut lösen seine Hände Diskussionen aus. Was dahinterstecken könnte.
Eine Sucheingabe bei Google zeigt den Trend: Offenbar fragen sich momentan viele, was mit den Fingern von König Charles III. los ist. „King Charles fingers“ und „King Charles hands“ sind unter den ersten Vorschlägen, wenn man den Namen des britischen Monarchen eintippt. Die Suchmaschine kennt also diese Eingabe schon von vielen Neugierigen zuvor.
Hintergrund sind die stark geschwollenen Finger von Charles. Auf den unzähligen Bildern, die während seiner Karibiktour von dem 77 Jahre alten Monarchen entstanden sind, sticht ins Auge, dass Charles‘ Finger ungewöhnlich dick und gerötet sind – nicht zum ersten Mal im Übrigen.
Schon im Mai 2021 widmeten sich Medien den Fingern von Charles. Ein Bild von ihm bei einem Pub-Besuch in Clapham Old ging damals viral. Darauf zu sehen: eine auffallend üppige Hand.
Nachdem er seiner Mutter 2022 auf den Thron gefolgt war, kam das Thema erneut auf. t-online fragte damals bei Dermatologin Dr. Uta Schlossberger an. Sie war sich nicht sicher, was dahinterstecken könnte, betonte, dass es viele Gründe für die Schwellung geben könne. „Rheuma, Gicht, Arthritis, Lymphödem und Schuppenflechte“, seien laut der Expertin mögliche Ursache, aber auch „Wassereinlagerungen, Allergien und gegebenenfalls eine vielleicht familiär bedingte Herzinsuffizienz“ kämen infrage.
Auch König Charles III. selbst, der 2024 öffentlich gemacht hatte, an Krebs erkrankt zu sein, hat sich in der Vergangenheit bereits zu seinen Händen geäußert – und das mit einer Portion Selbstironie. Nach der Geburt von Prinz William soll er einem Freund per Brief seine Vaterfreuden mitgeteilt haben. „Ich kann Ihnen nicht sagen, wie aufgeregt und stolz ich bin. Er sieht wirklich überraschend appetitlich aus und hat Wurstfinger genau wie ich“, heißt es darin laut der Biografie „Charles, The Man Who Will Be King“ von Howard Hodgson.
