Klub in der Krise

Ehemaliger Tennis-Weltstar wird bei Real Madrid gehandelt

Aktualisiert am 14.05.2026 – 00:47 UhrLesedauer: 2 Min.

Ex-Tennisprofi Rafael Nadal (M.) ist regelmäßiger Gast bei Spielen von Real Madrid. (Quelle: IMAGO/Ruben Albarran)

Die Königlichen befinden sich in einer veritablen Krise, Boss Pérez ruft Neuwahlen aus – auch ein ehemaliger Tennis-Superstar wird als Nachfolger gehandelt.

Die Saison von Real Madrid ist bislang für den Klub äußerst enttäuschend verlaufen. In der Meisterschaft hatte man das Nachsehen, die Champions-League-Kampagne kam vorzeitig zu ihrem Ende und auch im Pokal machten andere den Titel unter sich aus. Mitten in der Saison wurde Trainer Xabi Alonso entlassen und auch dessen Nachfolger Álvaro Arbeloa steht schon vor dem Aus.

Neben der Trainerfrage beschäftigt den Klub aber eine weitere Personalie: die des mächtigen Klubbosses Florentino Pérez. Der 79-jährige Impresario hatte am Dienstagabend Neuwahlen angekündigt – und damit Spekulationen um seine Nachfolge angefacht.

Zum Gegenstand dieser Spekulationen ist nun auch der ehemalige Tennis-Weltstar Rafael Nadal geworden. Dem 39-Jährigen wird im anstehenden Wahlkampf um das Präsidentenamt beim spanischen Fußball-Rekordmeister eine bedeutende Rolle zugeschrieben. Doch die langjährige Nummer eins der Tenniswelt winkte ab. „Ich habe Berichte gelesen, die mich mit möglichen Kandidaturen für das Präsidentenamt von Real Madrid in Verbindung bringen. Ich möchte klarstellen, dass diese Berichte nicht der Wahrheit entsprechen“, schrieb Nadal am Mittwoch bei X.

Real Madrids noch amtierender Präsident Florentino Pérez. (Quelle: Bernat Armangue/AP/dpa)

Nachdem Amtsinhaber Pérez am Dienstagabend Neuwahlen angekündigt hatte, war Nadal mit einer möglichen Kandidatur von Enrique Riquelme in Verbindung gebracht worden. Der milliardenschwere spanische Geschäftsmann (37) hatte sein grundsätzliches Interesse am Präsidentenamt bereits vor Jahren geäußert.

Pérez hatte ihn bei seinem Rundumschlag am Dienstag mehrmals attackiert und ihn als „Mann mit südamerikanischem“ oder „mexikanischem Akzent“ bezeichnet. Riquelmes Imperium, eines der weltweit führenden Unternehmen im Bereich der erneuerbaren Energien, hat seinen Sitz in Mexiko.

Der schwerreiche Energieunternehmer Enrique Riquelme (M.) bei einer Veranstaltung in Monaco (Archivbild). (Quelle: IMAGO/Coust Laurent/ABACA)

Real: 187 Millionen Euro für die Kandidatur

Enrique reichte Pérez am Mittwochabend in einem offenen Brief die Hand und regte einen Dialog über die Wahlmodalitäten an. Zugleich stellte er klar, dass er „sämtliche“ Voraussetzungen erfülle, um eine Kandidatur um das Präsidentenamt einzureichen.

Share.
Leave A Reply

Exit mobile version