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Auto

E-Autos: Prozentualer Zuwachs bei privaten Käufern

wochentlich.deBy wochentlich.de18 Mai 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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E-Autos: Prozentualer Zuwachs bei privaten Käufern
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Beim Gesamtanteil hakt es

Boom: Immer mehr Privatkäufer greifen zum E-Auto


18.05.2026 – 12:47 UhrLesedauer: 2 Min.

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Meistverkauftes E-Auto im April: Der ID.3 von Volkswagen, der demnächst als gelifteter ID.3 Neo auf den Markt kommt. (Quelle: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/POOL/dpa/dpa-bilder)

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Der Privatmarkt treibt den E-Auto-Absatz wieder an. Doch beim Blick auf den Gesamtmarkt zeigt sich eine weniger eindeutige Entwicklung.

Elektroautos gewinnen im deutschen Privatmarkt wieder deutlich an Bedeutung. Im April stieg die Zahl der privaten Neuzulassungen reiner Elektro-Pkw nach Berechnungen des Marktforschers Dataforce um 85 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat auf knapp 29.000 Fahrzeuge. Damit entschied sich fast jeder dritte private Neuwagenkäufer für ein rein elektrisches Auto.

Auch insgesamt legten die privaten Pkw-Neuzulassungen zu. Während der Privatmarkt im April um 8,2 Prozent wuchs, schrumpfte der Flottenmarkt um 3,6 Prozent. Nach Einschätzung von Dataforce treffen derzeit mehrere Faktoren zusammen: Kaufanreize, Rabatte und die hohen Preise für Benzin und Diesel dürften den Wechsel zum Elektroauto für viele Käufer attraktiver machen. Hinzu komme ein Nachholbedarf aus den vergangenen Jahren.

Ein Auf und Ab

Die Zahl der Neuzulassungen bewegt sich weiterhin stark auf und ab. Nach rund 194.000 neuen Pkw im Januar stieg der Markt im Februar auf etwa 211.000 Fahrzeuge und im März auf rund 294.000 Zulassungen. Im April lag die Zahl mit 249.163 Neuwagen wieder deutlich darunter.

Langfristig bleibt der Anteil von E-Autos am gesamten Fahrzeugbestand in Deutschland jedoch weiterhin vergleichsweise gering. Laut Kraftfahrt-Bundesamt waren 2025 bislang 4,1 Prozent aller zugelassenen Pkw reine Elektroautos. Plug-in-Hybride kamen auf 2,3 Prozent. 2024 lagen die Werte noch bei 3,3 beziehungsweise 2,0 Prozent.

Die Analysten von Dataforce rechnen dennoch mit weiter steigenden Elektroanteilen in den kommenden Monaten. Gleichzeitig verweisen sie auf wirtschaftliche Risiken. „Die aktuellen wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen spiegeln sich im April in den Marktzahlen nieder“, erklären die Analysten. Höhere Inflation und steigende Zinsen könnten die Nachfrage insgesamt dämpfen.

Im Video | Das ist der neue VW ID. Polo

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Quelle: t-online
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Förderportal startet

Ab Dienstag, 19. Mai, können Käufer zudem die neue staatliche E-Auto-Förderung beantragen – auch rückwirkend bis Januar. Unterstützt werden reine Elektroautos, Brennstoffzellenfahrzeuge sowie bestimmte Plug-in-Hybride. Die Förderung richtet sich ausschließlich an Privatpersonen und ist an Einkommensgrenzen geknüpft.

Voraussetzung für den Antrag ist unter anderem eine BundID mit Online-Ausweisfunktion oder Elster-Zertifikat. Außerdem müssen Käufer das Fahrzeug mindestens 36 Monate behalten. Einige Händler werben bereits mit Preisen inklusive maximaler Förderung – diese erhalten allerdings nicht alle Haushalte.

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