Mehrere Regionen im Fokus

Starkregen und Unwetter – DWD weitet amtliche Warnungen aus


Aktualisiert am 02.06.2026 – 20:22 UhrLesedauer: 2 Min.

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Im Video: So wird das Wetter in Ihrer Region. (Quelle: Glomex)

Das stürmische, ungemütliche und nasse Wetter in Deutschland geht weiter. Am Dienstagabend drohen laut DWD wieder Unwetter mit Starkregen. Wo es heftig werden kann.

Schwere Unwetter hatten am Wochenende in Teilen Deutschlands Chaos ausgelöst und zu mindestens zwei Toten geführt, die in einem Auto auf regennasser Fahrbahn verunglückten. Und auch am Dienstag, so die Prognosen des Deutschen Wetterdienstes (DWD), kann es vielerorts stürmisch, nass und gefährlich werden.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt in zahlreichen Kreisen (Stand 20.12 Uhr) mit Alarmstufe Rot und Orange vor schweren Gewittern. Möglich sind Starkregen mit bis zu 30 Litern pro Quadratmeter in einer Stunde sowie schwere Sturmböen um 90 km/h. Auch Hagel mit Korngrößen bis zu drei Zentimetern wird mancherorts erwartet.

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Unwetter in Deutschland lokal möglich

Bereits am Dienstagmittag hatte der DWD erste amtliche Wetterwarnungen im Rhein-Main-Gebiet, in Südwestniedersachsen und im westlichen Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg ausgerufen. Gewarnt wurde vor „starkem Gewitter“, es galt die dritthöchste Warnstufe Orange. Später am Nachmittag weitete der DWD seine amtlichen Warnungen deutlich aus. Zahlreiche Kreise und Städte insbesondere in der Mitte und im Südwesten Deutschlands waren betroffen.

(Quelle: DWD)

Wetter: Prognosen für den den Rest der Woche

In der Nacht auf Mittwoch geht es nach derzeitigen Prognosen ungemütlich weiter: Die Starkregen-Felder verlagern sich langsam in den Norden und Osten, teils sind weiterhin Gewitter mit dabei. Am Mittwochabend beruhigt sich das Wetter langsam, nur vereinzelt werden noch Gewitter erwartet, während sich für Donnerstag schon wieder neue Gewitter ankündigen.

Auf die Gefahren von Dauerregen hatte bereits am Montag der Diplom-Meteorologe Dominik Jung hingewiesen. Zu t-online sagte er, die heftigen Zellen am Wochenende hätten von einer extrem heißen, schwülen Luftmasse mit Temperaturen von teils mehr als zehn Grad über dem Mittel für Ende Mai gelebt.

„Diese ‚Tankfüllung‘ ist mit dem Abzug der Unwetterfront nach Osten weitgehend aufgebraucht“, so Jung. „Das Risiko verschiebt sich von explosivem Hitzegewitter hin zu ergiebigem Dauerregen“, warnte der Wetterexperte. Dies sei eine „unterschätzte Gefahr“: „Tiefs, die sich kaum bewegen und über Stunden auf dieselbe Region regnen.“

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