Slowene gewinnt Tournee-Auftakt
1,9 Punkte fehlen: DSV-Adler verpasst Podest knapp
Aktualisiert am 29.12.2025 – 18:45 UhrLesedauer: 2 Min.
Nicht ganz vorn, aber trotzdem noch gut dabei: Felix Hoffmann ist nach dem Tournee-Auftakt in der Verfolgerrolle. Andreas Wellinger erlebt ein Debakel.
Die deutschen Skispringer haben zum Start der 74. Vierschanzentournee einen Podestplatz nur knapp verfehlt. Felix Hoffmann belegte als bester Athlet aus dem Team von Bundestrainer Stefan Horngacher den vierten Platz. Philipp Raimund landete auf Rang sechs.
Den Sieg in Oberstdorf sicherte sich der slowenische Topfavorit Domen Prevc. Der 26-Jährige war der beste Springer und gewann souverän vor seinem Landsmann Timi Zajc und dem Österreicher Daniel Tschofenig, die punktgleich den zweiten Platz belegten. Hoffmann fehlten nur 1,9 Punkte zum Podest.
Der 28-Jährige sprang 132,5 und 136 Meter weit, Raimund 136 und 133 Meter. Hoffmanns Rückstand auf den auch im Gesamtweltcup klar führenden Prevc, der 141,5 und 140 Meter weit flog, beträgt umgerechnet schon fast elf Meter. „Bis auf den Domen ist alles eng beieinander“, sagte Hoffmann in der ARD. „Mit meinen beiden Sprüngen bin ich auch zufrieden.“
Olympiasieger Andreas Wellinger erlebte dagegen ein Debakel. Der 30-Jährige schied bereits nach dem ersten Durchgang aus. Wellinger belegte den 49. und damit vorletzten Platz. Pius Paschke, der im vergangenen Winter noch als Führender im Gesamtweltcup zur Tournee gereist war, schaffte es ebenfalls nicht unter die besten 30 Athleten.
Lokalmatador Karl Geiger war bereits in der Qualifikation gescheitert. In Hoffmann und Raimund standen nur zwei Deutsche im zweiten Durchgang. Das deutsche Team liegt damit weit hinter den eigenen Ansprüchen zurück.
Die Springer haben nun einen Ruhetag, bevor es an Silvester um 16.00 Uhr mit der Qualifikation für das Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen weitergeht (ZDF und Eurosport).
