Kein Durchbruch trotz DSDS-Sieg
Erfolg bleibt aus: Menowin Fröhlich zieht Konsequenzen
17.09.2026 – 19:33 UhrLesedauer: 2 Min.
Im zweiten Anlauf gewann Menowin Fröhlich in diesem Jahr DSDS. Zum erhofften Karriereschub kam es allerdings nicht. Er glaubt, den Schuldigen zu kennen.
Am 9. Mai 2026 wurde Menowin Fröhlich zum Sieger von „Deutschland sucht den Superstar“ gekürt. Was danach folgte, entsprach nicht dem, was sich der Sänger erhofft hatte. Im Interview mit der „Bild“ sagte der 39-Jährige: „Ganz ehrlich: Ich hätte mir nach meinem DSDS-Sieg wesentlich mehr vorgestellt.“ Selbst die offizielle Siegersingle blieb in den deutschen Charts ohne Erfolg.
Fröhlich schilderte, was er in den Monaten nach dem Sieg unternommen habe: „Ich habe eigene Outfits entwickelt, Songideen eingebracht und selbst Songs geschrieben. Was mir gefehlt hat, war die Umsetzung.“ Er habe Schlagerstar werden und ein Album veröffentlichen wollen. Dass daraus so wenig geworden sei, war für ihn nach eigener Aussage „irgendwann schwer nachvollziehbar“.
Menowin Fröhlich trennt sich von Plattenfirma
Als Ursache macht er das fehlende „professionelle Umfeld“ aus. Deshalb zog er Konsequenzen: Wenige Monate nach dem Finale trennten sich seine Wege von der Plattenfirma „Embassy of Music“ bereits wieder. Beide Seiten unterschrieben einen Aufhebungsvertrag.
Fröhlich behauptete zudem, es habe nach seinem DSDS-Sieg „keinen einzigen musikalischen Auftritt“ gegeben. Das stimmt allerdings nicht ganz. Am 30. Mai 2026 stand er bei der Show „SchlagerOlymp“ auf der Bühne.
- „Früher hätte mich das zerstört“: Menowin Fröhlich erlebt nach DSDS-Sieg erste Blamage
Trotz der enttäuschenden Monate plant der Sänger bereits das Nächste: Im Dezember tritt er beim Erfurter Weihnachtszirkus auf. Außerdem wird er auf dem neuen Album seines Großcousins, Rappers Sido, mit einem gemeinsamen Song vertreten sein.
Damit endet eine jahrelange Funkstille zwischen den beiden. „Dass wir unsere Verbindung und unsere jeweiligen Wege miteinander in Einklang bringen konnten, bedeutet mir sehr viel“, sagte Fröhlich dazu. Bei der Zusammenarbeit stehe für ihn vor allem die Familie und das gegenseitige Vertrauen im Vordergrund.
