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Drei Luchse in Ausflugsziel bei Braunschweig sind tot

wochentlich.deBy wochentlich.de5 September 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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„Großer Rückschlag“

Folgenschwerer Fund: Drei Luchse im Harz sind tot


Aktualisiert am 04.09.2026 – 17:35 UhrLesedauer: 1 Min.

Vergrößern des Bildes

Ein kleiner Luchs in der Natur (Symbolbild): Zwei junge Luchse mussten im Harz eingeschläfert werden. (Quelle: imago stock&people/imago)

Traurige Nachrichten aus dem Harz: Drei junge Luchse sind tot. Zwei davon mussten notgedrungen eingeschläfert werden.

Der Nationalpark Harz nimmt Abschied von drei Jungluchsen. Wie der Nationalpark mitteilte, wurde ein junges Tier tot im Gehege aufgefunden. Anschließend habe man die anderen beiden Tiere untersucht und erhebliche angeborene Fehlbildungen innerer Organe festgestellt. Weil es nicht möglich war, dass die Luchse ohne Leid überleben, schläferte ein Tierarzt die beiden Tiere ein.

Die Nationalparkverwaltung arbeitet eigenen Angaben zufolge eng mit Tiermedizinern und Pathologen zusammen, um die genauen Ursachen für ihren Tod zu klären. Die drei Jungluchse waren in diesem Frühjahr von der Zuchtluchsin Rikki im Gehege des Nationalparks zur Welt gebracht worden.

Roland Pietsch, der Leiter des Nationalparks, nannte den Tod der drei jungen Luchse einen „großen Rückschlag für uns“, für die Erhaltung dieser immer noch stark gefährdeten Tierart in Europa und für seine Kolleginnen und Kollegen. Jetzt gehe es darum, die Ursache zügig zu ermitteln – „insbesondere durch erweiterte Untersuchung der Zuchttiere“, so Pietsch.

Der gesamte Harz ist ein beliebtes Ausflugsgebiet für Braunschweiger und Menschen aus der Region. Von Braunschweig aus sind es rund 50 Kilometer bis in den Nationalpark. Die Strecke führt über die A36 und B4. Die Fahrt dauert knapp 45 Minuten.

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