„Gefährliche Entwicklung“

Dixi-Klo im beliebten Kölner Park angezündet


22.07.2026 – 11:30 UhrLesedauer: 2 Min.

Zwei Dixi-Toiletten in Köln an der Straße (Archivbild): Im Beethovenpark wurde ein solches WC abgebrannt. (Quelle: imago)

Unbekannte setzen eine mobile Toilette im Kölner Beethovenpark in Brand. Nach Angaben der Stadt häufen sich Beschädigungen an öffentlichen WCs – mit hohen Kosten für die Allgemeinheit.

Im Beethovenpark ist eine öffentliche Toilette durch ein Feuer zerstört worden. Die mobile Anlage sollte Parkbesucherinnen und Parkbesuchern in dringenden Fällen zur Verfügung stehen. Nach Angaben der Stadt Köln wurde sie vor wenigen Tagen von Unbekannten in Brand gesetzt.

Auf einem von der Stadt veröffentlichten Foto ist ein großflächig verkohlter Bereich zu sehen. Von der Toilettenanlage sind nur noch verbrannte und teilweise geschmolzene Überreste übrig.

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Die Stadt bezeichnet die Tat als „unsozial gegenüber der Gemeinschaft“. Angesichts der derzeitigen Trockenheit sei eine solche Brandstiftung zudem fahrlässig und gefährlich. Feuer könne sich auf trockenen Grünflächen schnell ausbreiten und weitere Teile des Parks gefährden.

Rund ein Dutzend Toiletten pro Monat beschädigt

Der Vorfall im Beethovenpark ist nach Darstellung der Stadt kein Einzelfall. Im laufenden Jahr sei eine deutlich steigende Tendenz bei Vandalismus an öffentlichen Toiletten zu beobachten. Durchschnittlich würden jeden Monat rund ein Dutzend Anlagen beschädigt, beschmiert oder stark verschmutzt.

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Zu den häufigsten Delikten zählen laut Stadt neben Brandstiftung auch die mutwillige Zerstörung der Einrichtung, Schmierereien und der Aufbruch von Münzkassetten.

Die dadurch entstehenden Kosten summierten sich inzwischen auf einen sechsstelligen Betrag pro Jahr – mit steigender Tendenz. Das Geld fehlt anschließend für Reparaturen, den Betrieb der Anlagen und andere kommunale Aufgaben.

Stadt appelliert an Kölner und Besucher

Öffentliche Toiletten sollen allen Menschen zur Verfügung stehen. Werden sie beschädigt oder zerstört, können sie oftmals über längere Zeit nicht genutzt werden. Besonders betroffen sind Menschen, die wegen ihres Alters, einer Erkrankung oder einer Behinderung dringend auf frei zugängliche Toiletten angewiesen sind.

Die Stadt appelliert deshalb an Bürgerinnen und Bürger, öffentliche Anlagen verantwortungsvoll zu behandeln und verdächtige Beobachtungen zu melden. Wer konkrete Hinweise auf die Brandstiftung im Beethovenpark geben kann, sollte sich an die Polizei wenden.

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