Wegen Großprojekt

Mallorca: Kultige Minigolf-Anlage verschwindet


24.05.2026 – 14:31 UhrLesedauer: 2 Min.

Dino Minigolf an der Playa: Viele Mallorca-Touristen kennen die Anlage. (Quelle: John-Patrick Morarescu via www.imago-images.de/imago)

Mallorcas kultige Dino-Minigolfanlage an der Playa de Palma hat keine Zukunft mehr. Der Stadtrat von Palma hat das Ende endgültig besiegelt.

Die Dino-Figuren wirken inzwischen schon etwas in die Jahre gekommen – und trotzdem genießt der Minigolfplatz Dino Minigolf an der Playa de Palma auf Mallorca einen gewissen Kultstatus, auch unter deutschen Urlaubern. Doch die Anlage ist bald Geschichte und muss einem neuen Großprojekt weichen.

Am Freitag wurde das Ende von Dino Minigolf endgültig besiegelt. Der Stadtrat von Palma hat im Eilverfahren den Grundentwurf für die Umgestaltung des Areals verabschiedet. Auf dem Gelände soll ein großer öffentlicher Park entstehen.

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35.000 Quadratmeter Grünfläche mitten an der Playa

Das Projekt sieht vor, das Gelände des bisherigen Minigolfplatzes samt dem angrenzenden Beach Club, dem Kinderspielplatz und dem Parc Llaüt zu einer zusammenhängenden Grünfläche von 35.000 Quadratmetern zusammenzuführen. Die Bauarbeiten sollen im letzten Quartal 2026 beginnen und voraussichtlich 24 Monate dauern.

So groß soll die neue Parkanlage an der Playa de Palma werden. (Quelle: Ultima Hora)

Der neue Park ist als offener, inklusiver Raum konzipiert, der das ganze Jahr über genutzt werden kann – nicht nur in der Tourismussaison. Geplant sind Spielbereiche für verschiedene Altersgruppen, Sportflächen, Aufenthaltsbereiche sowie Wege, die die Biodiversität der Region erlebbar machen sollen. Die Gestaltung soll generationsübergreifend sein und vollständige Barrierefreiheit gewährleisten.

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Mediterrane Natur kehrt zurück

Inhaltlich setzt das Projekt auf Renaturierung: Dünen, Buschwerk und mediterraner Pinienwald sollen wiederhergestellt werden. Der bestehende Baumbestand wird erhalten und als strukturelles Element in den Entwurf integriert. Außerdem ist der Park als sogenannter versickerungsfähiger Garten geplant, der Regenwasser sammelt und wiederaufbereitetes Wasser zur Bewässerung nutzt.

Zwei angrenzende Straßen – Trobadors und Perla – sollen in Fußgängerzonen umgewandelt werden. Auch der öffentliche Nahverkehr wird an die neue Gestaltung angepasst.

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