Einvernehmliche Trennung
Ex-HSV-Boss verlässt Drittligisten
04.05.2026 – 19:37 UhrLesedauer: 2 Min.
Der FC Ingolstadt läuft in dieser Saison den eigenen Erwartungen weit hinterher. Der Geschäftsführer muss nun gehen.
Beim FC Ingolstadt kommt es zu einem personellen Einschnitt. Geschäftsführer Dietmar Beiersdorfer und der Drittligist gehen nach mehr als viereinhalb Jahren getrennte Wege.
Wie der Klub mitteilte, erfolgte die Trennung im gegenseitigen Einvernehmen. Hintergrund seien „offene Gespräche über die zukünftige Ausrichtung“ gewesen. Beiersdorfer war im November 2021 zunächst als Geschäftsführer Sport zu den Schanzern gekommen, damals stand der Verein am Tabellenende der 2. Bundesliga. Seit dem Sommer 2022 war der frühere Bundesligaprofi alleiniger Geschäftsführer.
Der Klub erklärte: „Nach intensiven Gesprächen über die künftige strategische Ausrichtung des Klubs kamen beide Seiten überein, dass unterschiedliche Auffassungen über den weiteren Kurs bestehen“. Präsident Peter Jackwerth sagte: „Didi ist in einer herausfordernden Phase zu uns gestoßen und hat die damalige Neuausrichtung unseres Klubs maßgeblich mitgestaltet. Leider hat sich die Entwicklung zuletzt nicht wie erhofft dargestellt“. Sportlich stehen die von Sabrina Wittmann trainierten Ingolstädter zwei Spieltage vor Saisonende auf Rang 15 der 3. Liga, der Klassenerhalt ist gesichert.
Beiersdorfer selbst erklärte zum Abschied: „Die vergangenen Jahre beim FC Ingolstadt 04 waren für mich eine sehr prägende Zeit, in der mir der Klub extrem ans Herz gewachsen ist. Umso dankbarer bin ich für das Vertrauen, das ich in den viereinhalb Jahren spüren durfte, sowie für die stets gute Zusammenarbeit mit den Gremien, den Mitarbeitenden, den Trainern und der Mannschaft sowie dem gesamten Umfeld“. Zu seiner Zukunft machte der 62-Jährige keine Angaben. Der Verein kündigte an, sich in den Bereichen Sport, Finanzen sowie Vertrieb und Öffentlichkeitsarbeit neu aufzustellen.
