Auch an der Zunge beziehungsweise im Mundbereich kann es zu Beschwerden kommen, denn die Mundschleimhaut wird bei einem dauerhaften Eisenmangel nicht mehr ausreichend durchblutet. Auf Dauer führt dies zum Beispiel zu eingerissenen Mundwinkeln, Zungenbrennen und/oder entzündlichen Stellen im Mundraum (sogenannte Aphthen). Mehr zu den Symptomen von Eisenmangel lesen Sie hier.

Neben zu wenig Vitamin B12 und Eisen können weitere Mangelerscheinungen ein Zungenbrennen auslösen. Dabei spielen unter anderem Folsäure (Vitamin B9), Zink, Vitamin B2, Vitamin B3, Niacin und Vitamin C eine Rolle.

Ein Vitaminmangel kommt vor allem bei älteren Menschen vor, die sich nicht ausgewogen ernähren. Aber auch bestimmte Erkrankungen können zu Vitaminmangel führen und Zungenbrennen auslösen, etwa Störungen der Leber oder des Magens.

Medikamente können die Nährstoffaufnahme im Darm beeinträchtigen und durch den damit verbundenen Vitaminmangel indirekt Zungenbrennen herbeiführen.

Hält Zungenbrennen länger an, ohne dass eine Ursache ersichtlich ist, ist eine ärztliche Untersuchung wichtig. Liegt tatsächlich ein Vitaminmangel vor, gilt es, die Ursachen dafür zu finden und zu beheben. Darüber hinaus können sich hinter Zungenbrennen oder anderen Missempfindungen im Mundraum verschiedene, teils ernste Erkrankungen verbergen, die nicht auf einen Vitaminmangel zurückgehen.

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