Bei Kabel Eins
Heute Nacht im TV: Um diesen Sci-Fi-Horror-Kult ranken sich Legenden
25.06.2026 – 10:17 UhrLesedauer: 2 Min.
Manchmal brauchen Erfolge etwas länger: „Event Horizon“ startete als Flop in den Kinos und entwickelte sich zu einem Kultfilm unter Sci-Fi-Fans.
Wie die Branchenseite „Box Office Mojo“ berichtete, spielte „Event Horizon“ in seinem Veröffentlichungsjahr 1997 lediglich 26,6 Millionen US-Dollar ein. Ein finanzielles Desaster, dem jedoch eine zweite Chance vergönnt war. Über die Jahre fand der Sci-Fi-Horror von Regisseur Paul W.S. Anderson sein Publikum. Die düsteren Mythen, die sich um den Film ranken, trugen ihren Teil dazu bei.
Darum geht es in „Event Horizon“
Das Raumschiff „Event Horizon“ startete mit der Mission, Einsteins Theorie der Lichtgeschwindigkeit zu widerlegen. Ihr Ziel erreichte die Crew jedoch nie: Sie verschwand spurlos im All. Sieben Jahre später sendet die „Horizon“ unerwartet ein Lebenszeichen und läutet damit die Rettungsmission durch die Mannschaft der „Lewis & Clark“ ein.
Unter dem Kommando von Captain Miller (Laurence Fishburne) gelingt es, die „Horizon“ ausfindig zu machen. Doch schon die erste Begegnung mit dem Geisterraumschiff zeigt, dass etwas Bösartiges von dem Schiff Besitz ergriffen hat. Je tiefer Miller und seine Leute in die „Horizon“ vordringen, umso grausamer werden ihre Entdeckungen.
Wie sehenswert ist „Event Horizon“?
Die Presse zeigte sich wenig begeistert. Wie das Entertainment-Magazin „Collider“ berichtet, standen die schauspielerischen Leistungen, die überbordenden Religionsmetaphern und die exzessiven Gore-Darstellungen in der Kritik.
Laut dem Bewertungsportal „Rotten Tomatoes“ erhält der blutige Sci-Fi-Film nur 36 Prozent Zuspruch seitens der Presse. Mit 62 Prozent des Publikums kam der Film auf dieser Seite deutlich mehr an. 6,6 von 10 Sternen vergibt die Filmdatenbank „IMDb“.
Der Film läuft am Freitag, 26. Oktober 2026, um 0.40 Uhr auf Kabel eins. Wer den Sci-Fi-Horror verpasst, kann ihn alternativ bei Paramount+ streamen.
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Drehbuchhilfe vom Profi
Philip Eisner schrieb das Drehbuch und lieferte mit dem Skript sein Debüt ab. Da die ersten Entwürfen die Erwartungen des produzierenden Studios Paramount nicht erfüllten, holten sie sich, laut Entertainment-Plattform „Dexerto“, namhafte Unterstützung an Bord.
Während der ersten Skriptarbeiten an „Event Horizon“ feierte der Thriller „Seven“ einen riesigen Kinoerfolg. Autor Andrew Kevin Walker galt als gefragter Kreativer, der nun auch „Event Horizon“ die nötige Spannung hinzufügen sollte. Er erweiterte die Geschichte um die Konzepte Hölle und Verdammung.
