Teure Überraschungen vermeiden

Mit diesen Nebenkosten sollten Sie im Urlaub rechnen

12.08.2025 – 16:25 UhrLesedauer: 3 Min.

Kartenzahlung im Urlaub: Außerhalb der Euro-Zone können Gebühren fällig werden. (Quelle: ArtistGNDphotography/getty-images-bilder)

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Eine Reise und ihre Kosten sollten vorab gut geplant werden. Dazu gehören auch Nebenkosten, die viele nicht einplanen.

Ein günstiger Flug oder ein vermeintliches Schnäppchen bei der Unterkunft weckt schnell die Hoffnung auf einen preiswerten Urlaub. Doch die Rechnung kann am Ende ganz anders aussehen: Vor Ort summieren sich Gebühren, Aufschläge und Zusatzkosten, die oft nicht in dem vorab kalkulierten Reisepreis enthalten sind. Wer diese Ausgaben nicht einkalkuliert, erlebt am Ende eine böse Überraschung.

Ein Überblick über potenzielle Nebenkosten vor Ort:

Gerade in beliebten Innenstädten oder an Stränden sind kostenlose Parkplätze selten. Wer ins Parkhaus ausweichen muss, zahlt schnell 20 bis 40 Euro pro Tag. Tipp: Prüfen Sie vorab, ob die Unterkunft Parkmöglichkeiten bietet oder ob es am Stadtrand günstigere Park-and-Ride-Parkplätze gibt.

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Wer auf einen Mietwagen verzichtet, spart nicht automatisch. Wenn das Hotel oder die Ferienwohnung nicht direkt im Zentrum liegen, muss für jeden Ausflug ein Taxi oder ein Ticket für die öffentlichen Verkehrsmittel her. Auch diese Kosten sind nicht zu unterschätzen.

Viele Urlaubsorte, ob in Deutschland, Italien oder Spanien, erheben eine verpflichtende Tourismusabgabe. Je nach Region können das ein bis zehn Euro pro Nacht und Person sein.

Tipp: Buchungsportale wie „Check24“ ermöglichen, über eine Suchfunktion herauszufinden, an welchen Orten hohe Tourismussteuern fällig werden.

Früher Check-in, später Check-out, Safe im Zimmer, Handtuchwechsel oder sogar WLAN – in vielen Hotels kosten solche Kleinigkeiten extra. Am besten fragen Sie bei der Buchung nach einer vollständigen Leistungsübersicht.

Aber nicht nur im Hotel können zusätzliche Kosten entstehen: Spülmittel, Salz, Pfeffer oder Toilettenpapier gehören zwar laut Inserat zur Grundausstattung vieler Ferienhäuser, in der Realität fehlen solche Haushaltswaren jedoch oft. Dann ist der erste Supermarktbesuch schnell teurer als gedacht, und wer mit begrenztem Gepäck reist, kann die bezahlten Produkte am Urlaubsende nicht einmal mit nach Hause nehmen.

Um Geld- und Lebensmittelverschwendung zu vermeiden, können Sie vorab die Vermieter kontaktieren und nach der genauen Grundausstattung fragen. Sollten vor Ort Dinge fehlen, lohnt es sich oftmals, einfach Bescheid zu geben und Nachschub zu erbitten.

Außerhalb der Euro-Zone drohen bei Kartenzahlungen und Abhebungen oft versteckte Gebühren. Besonders ungünstig wird es, wenn am Kartenlesegerät die Abrechnung in Euro statt in der Landeswährung gewählt wird. Hier greifen häufig schlechtere Umrechnungskurse oder zusätzliche Aufschläge des Zahlungsdienstleisters. Deshalb sollten Sie bei Zahlungen grundsätzlich die Landeswährung auswählen.

Ebenso ist es sinnvoll, sich vor der Reise bei der eigenen Bank über die Gebühren für Abhebungen im Ausland zu informieren sowie mögliche lokale Automatengebühren einzukalkulieren. Wer seltener Bargeld holen möchte, kann das tägliche Abhebelimit vorübergehend erhöhen.

Für längere Aufenthalte oder Vielreisende bieten sich zudem Reisekreditkarten oder internationale Banking-Apps an, die weltweit ohne zusätzliche Gebühren nutzbar sind. Eine weitere Option ist ein Mehrwährungskonto, über das sich Geld im Voraus in verschiedene Währungen tauschen lässt, um anschließend mit geringen Gebühren mit einer Debitkarte zu bezahlen.

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