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Auto

Diese Stadt verlangt 360 Euro fürs Parken

wochentlich.deBy wochentlich.de16 Juli 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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Was das Auto wirklich kostet

Diese Stadt verlangt 360 Euro fürs Parken


Aktualisiert am 16.07.2026 – 07:11 UhrLesedauer: 3 Min.

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Berliner Kontrastprogramm: Die Hauptstadt führt das Kostenranking an, verlangt beim Anwohnerparken aber bundesweit am wenigsten. (Quelle: IMAGO/Jürgen Ritter)

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Versicherung, Werkstatt, Parken, Sprit: Die laufenden Kosten für ein Auto hängen in Deutschland stark vom Wohnort ab. Ein aktueller Vergleich zeigt, wie groß die Unterschiede sind.

Allein wegen des Wohnorts zahlt ein Autofahrer in Berlin pro Jahr über 500 Euro mehr als in Bielefeld. Das hat ein Vergleich ergeben, in dem das Reiseportal HolidayCheck die Kosten in 20 deutschen Großstädten untersucht hat. Für die Analyse wurden die Kosten für vier Faktoren bei einer jährlichen Fahrleistung von 12.000 Kilometern für einen Benziner berechnet: Anwohnerparken, Werkstattpreise, Vollkaskoversicherung und Spritkosten.

Berlin ist am teuersten, Bielefeld am günstigsten

In Berlin summieren sich die jährlichen Kosten auf insgesamt 3.659 Euro. Den größten Anteil daran hat die Vollkaskoversicherung mit durchschnittlich 1.120 Euro. Auf Platz zwei folgt München mit 3.563 Euro, wo vor allem hohe Werkstattkosten anfallen. Frankfurt am Main belegt mit 3.508 Euro Platz drei, gefolgt von Bonn (3.474 Euro) und Köln (3.431 Euro).

Am günstigsten fahren Autobesitzer in Bielefeld: Dort betragen die jährlichen Kosten 3.117 Euro. Die Vollkaskoversicherung kostet hier nur 615 Euro. Leipzig liegt mit 3.129 Euro auf Platz zwei, was auch an den bundesweit niedrigsten Werkstattkosten liegt. Ebenfalls preiswert sind Nürnberg (3.190 Euro), Dresden (3.198 Euro) und Duisburg (3.236 Euro).

Große Unterschiede beim Anwohnerparken

Die Gebühren für das Anwohnerparken unterscheiden sich in den Städten stark voneinander. In Bonn zahlen Autobesitzer mit 360 Euro pro Jahr am meisten, gefolgt von Münster mit 260 Euro und Frankfurt am Main mit 120 Euro. In Bielefeld kostet der Parkausweis dagegen nur 26 Euro, in Wuppertal und München jeweils 30 Euro.

Die Bundeshauptstadt bildet hier eine Ausnahme: Obwohl Berlin insgesamt der teuerste Standort ist, kostet der Anwohnerparkausweis dort mit 10,20 Euro am wenigsten. Die hohen Gesamtkosten in Berlin werden primär durch die Versicherung und die Werkstätten verursacht.

München kassiert ab: Mit 230 Euro pro Stunde verlangen die Werkstätten dort den bundesweit höchsten Preis für Autoreparaturen.Vergrößern des Bildes
München kassiert ab: Mit 230 Euro pro Stunde verlangen die Werkstätten dort den bundesweit höchsten Preis für Autoreparaturen. (Quelle: IMAGO/Wolfgang Maria Weber)

In vielen Städten sind die Parkgebühren zuletzt deutlich gestiegen:

  • Hannover: Anstieg von 30,70 Euro (2025) auf 96 Euro (2026).
  • Dresden: Verteuerung von 30 auf 75 Euro (ein Plus von 150 Prozent).
  • Stuttgart: Anstieg von 30,70 Euro auf 55 Euro (rund 79 Prozent).

In Bonn wiederum wird der Preis ab 2027 voraussichtlich wieder sinken.

München hat die höchsten Werkstattpreise

Mit durchschnittlich 230 Euro pro Stunde liegt die bayerische Landeshauptstadt bei den Werkstattkosten an der Spitze. Bei angenommenen vier Werkstattstunden pro Jahr ergibt das Kosten von 918 Euro. Frankfurt am Main, Bochum und Dortmund folgen mit jeweils 806 Euro, Düsseldorf liegt bei 805 Euro. Am günstigsten ist Leipzig mit 637 Euro, gefolgt von Dresden mit 668 Euro und Münster mit 690 Euro.

Die Werkstattpreise sind fast überall gestiegen. Den stärksten Zuwachs verzeichnete Düsseldorf mit 14,8 Prozent vor Bremen mit 12,1 Prozent und Köln mit 11,4 Prozent. Einzige Ausnahme ist Hamburg, wo die Preise um 6,3 Prozent sanken.

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