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Diese Schwachstellen bei E-Autos verrät niemand

wochentlich.deBy wochentlich.de4 Juli 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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Diese Schwachstellen bei E-Autos verrät niemand
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Die unsichtbare Schwachstelle

Was Ihnen beim Kauf eines E-Autos niemand verrät


Aktualisiert am 02.07.2026Lesedauer: 2 Min.

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Teurer Reifenwechsel, günstige Inspektion: Die Mobilitätswende verlagert die Werkstattkosten weg vom Motor hin zu Fahrwerk und Gummi. (Quelle: Jan Woitas/dpa/dpa-bilder)

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Elektroautos gelten zwar als wartungsarm, doch auch sie kommen nicht ganz ohne Verschleiß aus. An einigen Stellen nutzen sie sich sogar schneller ab als klassische Verbrenner.

Elektroautos verschleißen ihre Reifen, Bremsen und das Fahrwerk stärker als oft angenommen. Das liegt vor allem am hohen Fahrzeuggewicht und dem sofort verfügbaren Drehmoment beim Anfahren. Jede Beschleunigung trägt eine hauchdünne Gummischicht ab. Und die schwere Traktionsbatterie, die zwischen 300 und 650 Kilogramm wiegt, belastet die Reifenflanken bei Kurvenfahrten zusätzlich. Dadurch nutzen sich die Reifen bis zu 30 Prozent schneller ab als bei Autos mit Verbrennungsmotor.

Schwergewicht mit Rostproblemen

Auch das Fahrwerk leidet unter der Dauerlast. Querlenker, Koppelstangen und Gummibuchsen ermüden deutlich schneller, denn bereits ein leeres E-Auto ist so schwer wie ein voll besetzter Verbrenner.

Ein weiteres Problem ist paradoxerweise nicht die Abnutzung, sondern das Gegenteil: Elektroautos erzeugen bis zu 90 Prozent ihrer Bremskraft über die Energierückgewinnung des Motors, die sogenannte Rekuperation. Die mechanischen Bremsen werden dadurch kaum genutzt und rosten.

Im Winter mit Feuchtigkeit und Streusalz entsteht tiefer Rostfraß, der die Bremsleistung beeinträchtigt und regelmäßig zum Scheitern beim TÜV führt. Einige Hersteller setzen deshalb wieder auf gekapselte Trommelbremsen an der Hinterachse, die besser vor Korrosion geschützt sind.

Rein elektrisch: Der ID.3 wird in China jetzt günstiger angeboten.Vergrößern des Bildes
Da moderne Elektroautos nur noch wenig mechanisch bremsen, erlebt die rostsichere Trommelbremse an der Hinterachse ein Comeback. (Quelle: Volkswagen)

Plug-in-Hybride: Kurzstarts als Risiko

Plug-in-Hybride kombinieren Elektro- und Verbrennungsmotor – und übernimmt eine alte Schwäche. Der Verbrenner springt oft aus dem Kaltstart an und muss sofort unter Volllast arbeiten. Das kalte Motoröl erreicht die Schmierstellen nur verzögert. Dadurch steigt der Verschleiß.

Besonders tückisch: Der Hybrid-Steuerrechner schaltet den Motor häufig ab, bevor er seine optimale Betriebstemperatur erreicht hat. So entstehen noch mehr Kurzstarts, die Kraftstoff und Kondenswasser ins Kurbelgehäuse spülen. Diese Fremdstoffe verdampfen nicht, sondern sammeln sich im Ölsumpf und begünstigen Ablagerungen an den Einspritzdüsen.

Wie funktioniert eine Trommelbremse?

Die Bremse besteht aus einer geschlossenen Trommel, in der sich die Bremsbacken befinden. Tritt der Fahrer aufs Bremspedal, werden die Bremsbacken gegen die Trommel gedrückt. Es entsteht Reibung, das Auto bremst ab.

Kleine Batterie, großes Problem

Die häufigsten Pannen bei Elektroautos gehen auf eine defekte oder entladene 12-Volt-Starterbatterie zurück – jenes kleine Bauteil, das schon bei Verbrennungsmotoren immer wieder zu Pannen führt. Bei Elektroautos entladen sich die Batterien oft schneller, da Nutzer ihre Fahrzeuge per App häufiger aus dem Schlafmodus wecken als von den Herstellern vorgesehen. Dadurch verbrauchen sie im Stillstand ungewollt Strom.

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