„Das Erste, was sie kaufen“

EHC-Profi verrät: Diese Wiesn-Fehler machen die Neuen immer


18.09.2026 – 19:11 UhrLesedauer: 2 Min.

Touristen mit Hendl-Hut (Archivbild): Das Souvenir ist auch bei den Münchner Eishockey-Profis sehr beliebt.

Touristen mit Hendl-Hut (Archivbild): Das Souvenir ist auch bei den Münchner Eishockey-Profis sehr beliebt. (Quelle: Imago/Wolfgang Maria Weber)

Maximilian Kastner kennt die typischen Wiesn-Fehler seiner Teamkollegen. Vor allem beim Souvenirkauf rät er den Neuen vom EHC Red Bull München zu Vorsicht.

Teamabende auf dem Oktoberfest gehören für die Münchner Profisportvereine fest zum alljährlichen Programm – so auch für den EHC Red Bull München. In diesem Jahr geht es für die Eishackler am Montag, 28. September, ins Hacker-Festzelt. Die Vorfreude bei den Spielern auf die ein oder andere Maß Bier und zünftige Brotzeitplatten in geselliger Runde ist groß.

Maximilian Kastner auf der Wiesn (Archivbild): Der Ur-Bayer geht nicht nur auf dem Eis, sondern auch im Bierzelt gerne voran. (Quelle: EHC Red Bull München/City-Press GmbH)

So erklärte Maximilian Kastner unlängst bei einem Pressetermin im Gespräch mit der Münchner Lokalredaktion von t-online: „Ich freu‘ mich, wenn wir den Teamabend haben. Es macht immer so viel Spaß.“ Besonders gefällt es dem Ur-Bayern dabei, den Neuzugängen, die noch nie auf der Wiesn waren, die bayerische Kultur näherzubringen. „Es ist immer schön, wenn man die Jungs ein bisschen in die Bräuche einführen kann.“

Hendl-Hut bei Profis von Red Bull München sehr beliebt

Als erfahrener Oktoberfest-Besucher gebe er dann im Bierzelt auch gern den Ton an. „Ich bin schon der, der mal auf der Bank tanzt und feiert“, gab der gebürtige Garmisch-Partenkirchner zu. Alkohol trinke er dabei aber in Maßen und nicht in Massen. „Ich bin schon erfahren, wie man das Oktoberfest-Bier handeln muss. Deswegen bin ich recht langsam im Trinken.“

Gerade die Neuen und Unerfahrenen im Team würden sich hingegen auch mal übernehmen. Was nicht selten in schlechten Entscheidungen in Form eines Fehlkaufs ende. „Ich sage immer, sie dürfen nicht den Hendl-Hut kaufen“, erklärte Kastner. „Aber das ist immer das Erste, was sie kaufen.“

Dominik Kahun: Wie alle Neuzugänge bekam auch er zuletzt bei Trachten Angermaier eine neue Lederhose. (Quelle: EHC Red Bull München/City-Press GmbH)

Einer der Neuen ist Dominik Kahun. Eine Oktoberfest-Einführung von Kastner braucht der 31-Jährige allerdings nicht. Schließlich spielte er von 2014 bis 2018 schon einmal für den EHC, ehe es ihn in die NHL und anschließend in die Schweiz zog. Eine neue Lederhose bekam er aber trotzdem. Gemeinsam mit den anderen Neuzugängen ging es für Kahun vor wenigen Wochen zu Trachten Angermaier, der auch die Fußballer von 1860 München ausstattet.

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