Modelle im Überblick

Diese Rolle und Motorräder fahren elektrisch


17.07.2026 – 07:05 UhrLesedauer: 5 Min.

Martialische Tea-Party: Robuster Look und moderne Technik kombiniert die Black Tea Wildfire. (Quelle: Black Tea Motorbikes/dpa-tmn/dpa-bilder)

Das Angebot an elektrischen Motorrädern und Rollern wächst rasant. Vom Retro-Bike bis zum leistungsstarken Maxi-Scooter gibt es inzwischen für jeden Fahrstil das passende Modell.

Nicht nur in der automobilen Welt wächst das Angebot an elektrisch angetriebenen Fahrzeugen, auch die Zweiradwelt von Rollern und Motorrädern steht zunehmend unter Strom. Vor allem im Stadtverkehr bieten sie Vorteile. Sie beschleunigen zügig, fahren leise und verursachen lokal keine Emissionen. Außerdem fallen wegen der einfacheren Technik viele wartungsintensive Bauteile wie Auspuff, Kupplung oder Zündkerzen weg.

Dem stehen jedoch ein höherer Kaufpreis, meist mehr Gewicht und vor allem eine begrenzte Reichweite gegenüber: Während E-Roller je nach Modell oft zwischen 60 und 130 Kilometer schaffen, kommen die meisten E-Motorräder mit einer Akkuladung auf weniger als 200 Kilometer und eignen sich daher eher für den Alltag als für längere Touren.

Vor dem Kauf sollten Interessierte deshalb prüfen, ob ein elektrisches Zweirad zum eigenen Fahrprofil passt. Entscheidend sind neben der Reichweite auch die Lademöglichkeiten: Viele E-Roller haben herausnehmbare Akkus, die sich zu Hause laden lassen, einige Modelle bieten zudem ein zweites Batteriesystem für mehr Reichweite. E-Motorräder können teilweise an öffentlichen Ladesäulen oder per Schnellladung geladen werden. Wer zunächst Erfahrungen sammeln möchte, kann E-Roller in vielen Städten über Sharing-Angebote ausprobieren, bevor er sich für einen Kauf entscheidet.

Hier finden Sie eine aktuelle Auswahl:

Black Tea Wildfire

Die Black Tea Wildfire kombiniert Retro-Scrambler-Design mit Elektrotechnik. Das Münchner Start-up setzt auf einen genieteten Edelstahlrahmen im Flugzeugbau-Stil, herausnehmbare Samsung-Akkus und einen Radnabenmotor mit bis zu 34 kW/46 PS Leistung. Je nach Akku-Konfiguration sind bis zu 260 Kilometer (mit zwei Akkus) Reichweite möglich, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 125 km/h. Dazu gibt es Typ-2-Laden mit bis zu 9 kW, Smartphone-Kopplung per Apple CarPlay oder Android Auto und ein Gewicht von rund 130 Kilogramm. Die Preise starten bei rund 8.290 Euro.

Can-Am Pulse

Im Stil eines Naked Bikes: Die Can-Am Pulse kommt auf rund 130 km/h. (Quelle: BRP)

Das urbane Naked Bike Can-Am Pulse kombiniert kompaktes Design mit moderner Technik wie flüssigkeitsgekühltem 8,9-kWh-Akku und einem Elektromotor mit 35 kW/48 PS. Die Pulse beschleunigt auf bis zu 129 km/h und fährt bis zu 160 Kilometer weit. Mit dem niedrigen Schwerpunkt, 177 Kilogramm Gewicht, 10,25-Zoll-Touchscreen, Apple CarPlay, sechs Fahrmodi und Schnellladung richtet sich die Pulse an urbane Pendler. Der Preis startet bei rund 12.899 Euro. Mit dem Modell Origin bietet Can-Am eine Stadt-Enduro mit ähnlicher Technik ab 13.499 Euro an.

Honda CUV e:

Klassik und Moderne: Zeitlose Rollerformen kombiniert Honda beim Elektro-Roller CUV e mit elektrischem Antrieb und Connectivity. (Quelle: Honda)

Die Honda CUV e ist ein kompakter Elektroroller. Zwei entnehmbare Power-Pack-e-Akkus liefern rund 2,6 kWh Kapazität und ermöglichen etwa 70 bis 80 Kilometer Reichweite. Der E-Motor leistet 6 kW/8 PS, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 83 km/h. Praktisch: niedriger Einstieg, Alltagstauglichkeit, Rückwärtsgang-Funktion und Smartphoneverbindung übers Display. Preis 5.029 Euro.

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