Neue Auswertung

Starker Preisanstieg bei Diesel


13.11.2025 – 06:58 UhrLesedauer: 2 Min.

Diesel-Zapfpistole: Die Preise sind in den vergangenen Wochen massiv angestiegen. (Quelle: IMAGO/onemorepicture / Alexandra Wagner/imago)

Der Dieselpreis in Deutschland hat innerhalb weniger Wochen erheblich angezogen, so der ADAC. Ein saisonaler Faktor könnte den Ausschlag geben.

Tanken ist in Deutschland wieder teurer geworden. Besonders spürbar ist der Anstieg beim Dieselpreis, zeigt eine aktuelle Auswertung des ADAC auf Basis von Daten von mehr als 14.000 Tankstellen.

Ein Liter Diesel kostet aktuell im Schnitt 1,640 Euro – 2,7 Cent mehr als in der Vorwoche. Innerhalb von drei Wochen ist der Preis um ganze 7,5 Cent gestiegen. Der Preis für Super E10 liegt aktuell bei durchschnittlich 1,689 Euro, also 1,2 Cent mehr als noch in der Vorwoche.

Die Gründe für den Preissprung bleiben laut ADAC unklar. Zwar hat sich Rohöl der Sorte Brent als Basis für Kraftstoffe im Vergleich zur Vorwoche leicht verteuert – von rund 64 auf etwa 65 US-Dollar pro Barrel. Gleichzeitig hat der Euro gegenüber dem US-Dollar an Wert gewonnen, was Importe verbilligt und höhere Rohölpreise teilweise ausgleicht. Ein Blick zurück zeigt: Ende Juli lag der Preis für Super E10 noch um etwa zwei Cent niedriger – obwohl der Ölpreis damals höher war als heute und der Wechselkurs vergleichbar. Das spricht aus Sicht des ADAC gegen eine rein marktgetriebene Entwicklung.

Eine mögliche Erklärung für den überdurchschnittlichen Anstieg beim Diesel: die gestiegene Nachfrage nach Heizöl. Beide Kraftstoffe ähneln sich in der Zusammensetzung – wird Heizöl teurer, zieht der Dieselpreis oft nach.

Der ADAC rät, vor dem Tanken unbedingt die Preise zu vergleichen – etwa unter tanken.t-online.de. Außerdem gilt:

Nicht immer an derselben Tankstelle tanken und auch nicht erst tanken, wenn der Tank fast leer ist – sondern wenn es günstig ist. Bei Autobahnfahrten sollten Sie zum Tanken von der Autobahn abfahren und lieber ein paar Meter Umweg in Kauf nehmen – das lohnt sich preislich.

Der wichtigste Spartipp: am Abend statt am Morgen zu tanken. Wer zwischen 18 und 22 Uhr zur Zapfsäule fährt, spart oft mehrere Euro pro Tankfüllung. Frühtanker zahlen in der Regel mehr.

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