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Auto

Diese Innovation bringt nur wenigen etwas

wochentlich.deBy wochentlich.de21 Januar 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Diese Innovation bringt nur wenigen etwas
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Technologien im Check

Diese Ladetechnologie für E-Autos nützt nur wenigen

Aktualisiert am 21.01.2026 – 12:54 UhrLesedauer: 5 Min.

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An der Ladesäule: Zahlreiche Innovationen stehen in den Startlöchern, doch nicht alle bringen der Masse etwas. (Quelle: IMAGO/Frank Hoermann / SVEN SIMON/imago)

Statt immer größere Akkus einzubauen, wollen Ingenieure jetzt beim Laden mehr Tempo machen, den Komfort erhöhen und das Auto als intelligenten Zwischenspeicher nutzen. Wie realistisch sind die Ziele?

Drei neue Technologien sollen die letzten Hürden der Elektromobilität beseitigen: Induktives Laden verspricht maximalen Komfort, bidirektionales Laden soll die Wirtschaftlichkeit verbessern, und Megawatt-Laden will die Ladezeiten auf Tankstellenniveau drücken. Doch halten diese Innovationen, was sie versprechen?

Was bei der elektrischen Zahnbürste oder beim Smartphone seit Jahren gängig ist, bringt Porsche jetzt als erster Hersteller beim Auto in Serie: Der Cayenne kann induktiv laden. Zwar nur mit elf statt mit bis zu 400 kW am Gleichstromanschluss, über Nacht oder an einem Arbeitstag ist der 113 kWh große Akku damit trotzdem voll.

Man muss dafür nur mithilfe der Parksensoren passgenau über eine Platte im Boden rangieren, die selbst unter Laub oder Schnee verborgen noch funktioniert, die sich aber sofort abschaltet, wenn etwa ein Haustier darüberläuft.

Solche Lösungen könnten zum Gamechanger werden, glauben Experten: „Automatisches Laden ist für den Durchbruch der Elektromobilität wahrscheinlich so bedeutend wie es vor 100 Jahren die Erfindung des elektrischen Anlassers für die Benziner war“ sagt Christian Guhl vom Marktforscher Capgemini: „Einsteigen und wegfahren war damals wie heute die entscheidende neue Fähigkeit.“

Porsche ist damit freilich nicht allein: BMW hat mit dem induktiven Laden schon vor Jahren experimentiert, es bislang aber nicht in großem Stil auf den Markt gebracht. Und auch Mercedes hat im Forschungsfahrzeug ELF auf Basis der V-Klasse ebenfalls kürzlich eine ähnliche Lösung demonstriert und für die nahe Zukunft in Aussicht gestellt.

Die schnelle Marktdurchdringung könnte allerdings von den Preisen gebremst werden: Porsche verlangt für die Platte im Boden rund 5.000 Euro und für das Gegenstück am Fahrzeug noch einmal etwa 2.000 Euro.

Einen Teil dieser Investition können die Kunden womöglich mit einem anderen Trend refinanzieren, der ebenfalls gerade Fahrt aufnimmt: dem bidirektionalen Laden. Hier geht es nicht nur um Komfort, sondern um bare Münze.

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