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Finanzen

Diese Getränke im Supermarkt werden teurer

wochentlich.deBy wochentlich.de9 August 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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Bundeshaushalt 2027

Regierung erhöht Steuer auf Alkohol: Diese Getränke trifft es


Aktualisiert am 07.07.2026Lesedauer: 3 Min.

SektVergrößern des Bildes

Deutschland gehört zu den Ländern, in denen weltweit am meisten Sekt getrunken wird (Archivbild): Die Steuer darauf wird ab 2027 erhöht. (Quelle: Sven Hoppe/dpa/dpa-bilder)

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Die Bundesregierung erhöht 2027 einige Alkoholsteuern. Insbesondere Sekt, Likör und Alkopops sind betroffen. Das sind die Folgen.

Das Bundeskabinett hat am Montag den Haushalt für 2027 beschlossen. Zur Finanzierung des über 500 Milliarden teuren Etats sollen gleich mehrere Verbrauchersteuern angehoben oder sogar neu eingeführt werden. Zu den neuen Steuern gehört etwa die Plastiksteuer, die auf unverwertbaren Kunststoff erhoben werden soll. Zusätzlich gibt es noch eine neue Zuckersteuer und die Tabaksteuer wird wieder angehoben.

Ebenfalls erhöht werden die Alkoholsteuern. Wie aus dem Haushaltsentwurf hervorgeht, sollen die allgemeine Alkoholsteuer, die Schaumwein- und Zwischenerzeugnissteuer sowie die Alkopopsteuer um je 20 Prozent erhöht werden. Im Folgenden lesen Sie, was das genau bedeutet.

So viele Steuern sind 2026 auf Alkohol fällig

In Deutschland gibt es mehrere Steuern auf Alkohol, die alle unterschiedlich hoch ausfallen: die allgemeine Alkoholsteuer, die Biersteuer, die Schaumwein- und Zwischenerzeugnissteuer sowie die Alkopopsteuer. Die Höhe der Steuern wird in Euro pro Hektoliter bemessen. Ein Hektoliter entspricht 100 Litern. Folgende Steuertarife gelten im Jahr 2026 für die verschiedenen Alkoholsorten:

  • Alkoholsteuer: 1.303 Euro/hl (Regelsatz); 1.022 Euro/hl (Abfindungsbrennerei & Stoffbesitzer); 730 Euro/hl (Kleinbrennereien)
  • Schaumwein- und Zwischenerzeugnissteuer: 136 Euro/hl (Regelsatz); 51 Euro/hl (für Getränke mit weniger als sechs Prozent Alkoholgehalt)
  • Alkopopsteuer: 5.550 Euro/hl

Etwas anders funktioniert die Biersteuer, die nicht nach Hektolitern, sondern nach dem Stammwürzegehalt des Bieres berechnet wird. Dieser wird in Grad Plato (°P) gemessen und gibt an, wie viel Gramm unvergorene Stoffe vor der Gärung enthalten sind. Die Steuer beträgt 0,787 Euro je Grad Plato pro Hektoliter. Nach Angaben der Vereinigten Lohnsteuerhilfe kostet die Biersteuer bei einem herkömmlichen Pils (elf oder 12 °P) dadurch 9,44 Euro pro Hektoliter. Das sind für eine Flasche Bier also 4,7 Cent.

Alkoholsteuer: Diese Getränke sind betroffen

Unter anderem folgende Getränke sind von der Alkoholsteuer erfasst:

  • Spirituosen
  • Whisky
  • Wodka
  • Branntweine
  • Gin
  • Rum
  • Liköre
  • alkoholhaltige Lebensmittel

Die Schaumwein- und Zwischenerzeugnissteuer trifft insbesondere Schaumweine (also Sekt, Prosecco und Champagner) und Likörweine. Weine sind von der Steuer befreit oder werden mit einem Steuersatz von null Prozent besteuert.

Die Alkopopsteuer betrifft – wie der Name schon sagt – nur Alkopops. Das sind im Wesentlichen Mischgetränke, die oft wie Limonaden anmuten, aber oft hochprozentigen Alkohol enthalten.

Ab 2027 steigen die Steuern für Sekt, Gin und Co.

Die Bundesregierung will ab 2027 alle Alkoholsteuern außer der Biersteuer erhöhen. Das geht aus dem Haushaltsentwurf hervor, der am 6. Juli 2026 vom Kabinett beschlossen wird. Demnach sollen diese Steuern alle jeweils um 20 Prozent erhöht werden. Die Erhöhung soll sowohl die Regelsätze als auch die ermäßigten Sätze betreffen. Das würde folgende Steuertarife bedeuten:

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