Privatsphäre und Datenschutz
Legal abgehört? Diese Handyeinstellungen sollten Sie prüfen
Aktualisiert am 23.09.2026 – 11:26 UhrLesedauer: 2 Min.
Smartphones hören manchmal mehr mit, als ihren Nutzern bewusst ist. Mit wenigen Handgriffen lässt sich der Mikrofonzugriff von Apps effektiv einschränken.
Wer nicht möchte, dass Sprachassistenten und Apps auf das Mikrofon im Handy zugreifen können, sollte die Einstellungen dazu in seinem Smartphone kontrollieren. Entsprechende Berechtigungen können Nutzer deaktivieren, schreibt die Zeitschrift „Computerbild“ online.
Bei manchen Programmen kann es zwar sinnvoll sein, dass ein Zugriff auf das Mikrofon möglich ist. Typisches Beispiel: Sprachnachrichten bei Messengerdiensten. Nutzer sollten dennoch abwägen, ob sie der App wirklich eine entsprechende Berechtigung geben wollen.
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Wichtig ist zu prüfen, zu welchem Anlass die App die Berechtigung braucht und was mit den Daten anschließend passiert. Bevor Sie auf „Akzeptieren“ drücken, sollten Sie am besten die Nutzungsbedingungen genau durchlesen, rät „Computerbild“. Denn das Mithören ist legal, wenn der App die entsprechenden Rechte eingeräumt wurden.
Für mehr Datenschutz – nur offizielle App-Shops nutzen
Um sich abzusichern, sollten Nutzer zudem nur bei offiziellen App-Stores Programme herunterladen. So lässt sich vermeiden, dass Malware von weniger vertrauenswürdigen Drittanbietern auf dem Handy landen kann. Und damit Cyberkriminelle keine Sicherheitslücken ausnutzen können, sollte laut „Computerbild“ auch die Software stets aktuell sein.
Um die Privatsphäre zu schützen, lassen sich Mikrofonberechtigungen auch ausstellen. Dafür gehen Sie in die Einstellungen und wählen die entsprechenden Apps aus:
- Beim iPhone lässt sich dort die Option „Mikrofon“ deaktivieren.
- Android-Nutzer navigieren in der gewünschten App zu „Berechtigungen“ und wählen dann beim Mikrofon „Nicht zulassen“ aus.
Auch virtuelle Sprachassistenten lassen sich in den Einstellungen deaktivieren.
Sprachassistenten – Gesprächsverlauf löschen
Stichwort Sprachassistenten: Wer sie nutzt, sollte den Gesprächsverlauf am Ende kontrollieren und wenn nötig löschen, damit keine Aufzeichnungen der Unterhaltung gespeichert werden, so „Computerbild“. Auch das geht über die Einstellungen.
Hintergrund: Einige Entwickler nutzen die Daten aus solchen Gesprächen für personalisierte Werbung sowie Empfehlungen. Wer das nicht will, sollte Sprachassistenten auf seinem Smartphone ganz deaktivieren.
