Fischbek hinkt hinterher

Hamburg wartet noch auf das große Lila – hier blüht die Heide schon


Aktualisiert am 13.08.2026 – 13:58 UhrLesedauer: 2 Min.

Fischbeker Heide: Hier kommen Spaziergänger besonders auf ihre Kosten – noch blüht sie aber nicht. (Quelle: Irina Heß via www.imago-images.de/imago)

Ausgerechnet Hamburgs bekannteste Heidefläche ist bislang spät dran. Wer schon jetzt durch kräftig blühende Landschaften spazieren möchte, findet südlich der Stadt deutlich bessere Ziele.

Die Fischbeker Heide zählt im Spätsommer zu Hamburgs schönsten Ausflugszielen. Auf das große lilafarbene Blütenmeer müssen Besucher in diesem Jahr bislang jedoch warten: Beim letzten Update des Heideblüten-Barometers am 4. August lag der Blühstand erst bei zehn Prozent. Vielerorts war kaum etwas zu sehen, lediglich an einzelnen Stellen öffneten sich erste Blüten.

Inzwischen kann die Entwicklung vor Ort weiter vorangeschritten sein. Der gemeldete Stand zeigt jedoch, wie unterschiedlich die Heideblüte in diesem Jahr verläuft. Denn nur eine Fahrt nach Süden entfernt präsentieren sich manche Flächen bereits deutlich farbenprächtiger.

Hier bekommen Besucher schon mehr Lila zu sehen

Besonders weit ist die Oberhaverbecker Heide bei Bispingen. Dort wurde am 11. August die volle Blüte gemeldet: Sämtliche Pflanzen sollen geöffnet sein und die Fläche intensiv lila färben. In der benachbarten Niederhaverbecker Heide liegt der Anteil bei 85 Prozent.

Brunsberg (Archivfoto): Aktuell blühen ungefähr die Hälfte der Pflanzen. (Quelle: IMAGO/Irina Heß/imago)

Wer näher an Hamburg bleiben möchte, kann den Brunsberg bei Sprötze ansteuern. Dort blüht derzeit etwa die Hälfte der Pflanzen. Auch im Büsenbachtal bei Handeloh zeigt sich bei einem Stand von 40 Prozent bereits ein schöner Gesamteindruck. Noch kräftiger ist die Farbe in der Weseler Heide bei Undeloh, wo rund 60 Prozent erreicht sind.

So gelangen Besucher zu den Heideflächen

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist die Fischbeker Heide besonders einfach erreichbar. Von Hamburg geht es mit der S3 bis Neugraben und anschließend mit dem Bus 250 bis Fischbeker Heideweg.

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Zum Büsenbachtal fahren Ausflügler zunächst nach Buchholz und steigen dort in die RB38 um. Die Bahn hält direkt am Haltepunkt Büsenbachtal. Ober- und Niederhaverbeck sind über Buchholz und Schneverdingen erreichbar. Am Bahnhof Schneverdingen besteht Anschluss an den kostenlosen Heide-Shuttle, der während der Sommersaison täglich beide Orte anfährt.

Mit dem Auto führt die Strecke zur Fischbeker Heide in den Hamburger Süden. Das Büsenbachtal und der Brunsberg sind über die A1 erreichbar. Wer nach Ober- oder Niederhaverbeck möchte, fährt über die A7 in Richtung Bispingen. Autos müssen auf den ausgeschilderten Besucherparkplätzen am Rand des autofreien Naturschutzgebiets abgestellt werden.

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