Von&nbspHarry Bligh&nbspmit&nbspAP und AFP

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Die Zahl der Todesopfer durch zwei starke Erdbeben, die Venezuela letzten Monat erschütterten, ist auf 5.069 gestiegen.

Die Zahl ist weiter gestiegen, da Rettungskräfte nach den Erdbeben vom 24. Juni Trümmer beseitigten und Trümmer durchsuchten.

Internationale Rettungsteams schlossen sich Tausenden venezolanischen Rettungskräften an, um unter den Trümmern eingeschlossene Menschen zu finden. Interimspräsidentin Delcy Rodríguez bezeichnete die Katastrophe als die „brutalste Naturkatastrophe“ in der Geschichte Venezuelas.

Nach Angaben der venezolanischen Regierung seien 856 Gebäude beschädigt worden, 190 davon seien völlig eingestürzt. Auch Hunderte andere Bauwerke wie Brücken und Straßen waren betroffen. Der nördliche Küstenstaat La Guaira war am stärksten betroffen.

Die Erdbeben der Stärke 7,2 und 7,5 ereigneten sich innerhalb von 39 Sekunden nacheinander. Seitdem waren mehr als 1.300 Nachbeben zu spüren.

Rodríguez sagte, Venezuela habe zuvor eingefrorene Mittel in Höhe von 346 Millionen US-Dollar (302 Millionen Euro) vom Internationalen Währungsfonds für den Wiederaufbau nach den Erdbeben gesichert.

Mehr als 20.000 Menschen wurden vertrieben, viele leben jetzt in überfüllten provisorischen Lagern. Hilfsorganisationen haben gewarnt, dass es in einigen Unterkünften an einer zuverlässigen Versorgung mit sauberem Trinkwasser und angemessenen sanitären Einrichtungen mangelt, was das Krankheitsrisiko erhöht.

Der IWF und die Weltbank gaben im April bekannt, dass sie die Beziehungen zu Venezuela nach der US-Militärintervention, die Nicolás Maduro im Januar von der Macht entfernt hatte, wieder aufnehmen würden. Die Beziehungen sowohl zum IWF als auch zur Weltbank waren seit 2019 eingefroren.

Die Vereinigten Staaten haben außerdem mehr als 300 Millionen US-Dollar (262 Millionen Euro) an humanitärer Hilfe bereitgestellt.

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