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Politik

Die Unterschiede zwischen den Berufsgruppen

wochentlich.deBy wochentlich.de7 September 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Sachsen-Anhalt-Wahl

Bei einer Berufsgruppe holt die AfD über 50 Prozent

07.09.2026 – 05:27 UhrLesedauer: 2 Min.

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Die AfD feiert in Magdeburg: Eine Altersgruppe gab der AfD die meisten Stimmen. (Quelle: IMAGO/dts Nachrichtenagentur/imago)

Die AfD hat bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt in allen Berufsgruppen klar vorn gelegen. Besonders bei einer Gruppe erreichte sie einen hohen Stimmenanteil.

Am Sonntag hat Sachsen-Anhalt einen neuen Landtag gewählt. Die AfD gewann haushoch – die Partei erhielt mehr als doppelt so viele Stimmen wie die zweitplatzierte CDU. Zusätzliche Erkenntnisse liefert der Blick auf einzelne Berufsgruppen.

AfD dominiert bei Arbeitern und Selbstständigen

Wie die Forschungsgruppe Wahlen für das ZDF ermittelte, wurde die AfD in allen Berufsgruppen deutlich stärkste Kraft. Besonders deutlich fiel das Ergebnis bei den Arbeitern aus: 53 Prozent von ihnen stimmten für die AfD. Auch bei Selbstständigen (45 Prozent) und Angestellten (40 Prozent) lag die Partei klar vorn.

Die CDU kam bei Angestellten nur noch auf 16 Prozent und bei Arbeitern auf 17 Prozent. Selbst bei den Beamten, traditionell eher CDU-nah, lag die AfD mit 30 Prozent vorn, während die CDU auf 23 Prozent kam.

Die CDU konnte in keiner Berufsgruppe an frühere Ergebnisse anknüpfen und verlor besonders bei Angestellten und Arbeitern massiv an Rückhalt. Lediglich 16 Prozent der Angestellten gaben den Christdemokraten ihre Stimme sowie 17 Prozent der Arbeiter. Bei den Beamten war der Unterschied zur AfD etwas geringer. 30 Prozent von ihnen wählten AfD und 23 Prozent CDU. Bei den Selbstständigen gaben 20 Prozent der CDU ein Kreuzchen.

  • Newsblog zur Sachsen-Anhalt-Wahl: BSW schafft laut Hochrechnungen Einzug in den Landtag
  • Absolute Mehrheit verfehlt: AfD ist Wahlsieger – CDU halbiert

Die übrigen Parteien – SPD, Grüne, Linke und BSW – bleiben in allen Gruppen deutlich zurück, meist im einstelligen oder niedrigen zweistelligen Bereich. Die SPD etwa kommt bei Angestellten auf 10 Prozent und bei Beamten auf 12 Prozent, bei Selbstständigen nur auf 5 Prozent. Besonders hart fällt das Ergebnis bei den Arbeitern aus, eigentlich eine Gruppe, die der SPD nahestehen sollte. Nur 7 Prozent gaben der Partei ihre Stimme.

Im Video | Hier spricht Ulrich Siegmund nach dem Sieg der AfD

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Quelle: reuters
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