Wie wird die Strategie in die Praxis umgesetzt?

Alle Bundesministerien sind an der Jugendstrategie beteiligt. Sie laden Jugendliche und junge Erwachsene ein, ihre Meinung zu wichtigen Fragen auszudrücken. Zu diesem Zweck organisieren sie Jugendpolitikveranstaltungen und nationale Jugendkonferenzen. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung hat beispielsweise einen Jugendberatungsrat eingerichtet. Darüber hinaus wird eine Analyse durchgeführt, um die Auswirkungen jedes Gesetzgebungsvorschlags auf junge Menschen zu bewerten. Die Bundesregierung unterstützt auch Kinder und Jugendparlamente auf lokaler Ebene, da hier viele ihrer Bedenken direkt angesprochen werden können.

Was wird sonst noch getan, um junge Menschen effektiver einzubeziehen?

Mit dem nationalen Aktionsplan für Kinder- und Jugendbeteiligung (NAP) hat das Bundesministerium für Jugendliche die Jugendstrategie der Bundesregierung weiter entwickelt. Das Ziel ist es, jungen Menschen zu ermöglichen, ihre Mitsicht zu haben und die Politik direkt, sichtbar und wirklich wirkungsvoll zu gestalten. Die Bundesregierung plant auch einen nationalen Kinder- und Jugendgipfel. Es wird jungen Menschen die Möglichkeit geben, ihre Wünsche und Ideen auszudrücken, mit Politikern zu sprechen und Vorschläge für die zukünftige Kinder- und Jugendpolitik zu machen.

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