Für Bremen
Die beliebtesten Babynamen der vergangenen Jahrzehnte
Aktualisiert am 14.09.2025 – 14:50 UhrLesedauer: 2 Min.
Es gibt Vornamen, die liegen über Jahre im Trend – andere ändern sich schnell wieder. Zwei Namen halten sich in Bremen bereits seit längerer Zeit.
Im vergangenen Jahr vergaben Bremer Eltern 51 Mal den Vornamen Noah an ihr Neugeborenes. Der Name ist somit der beliebteste gewesen unter den männlichen Vornamen im Jahr 2024. Auf Platz landete Milan. 34 Mal nannten Eltern ihren Sohn so. Auf Rang drei: Adam. Dieser Name wurde 29 Mal vergeben, heißt es auf t-online-Anfrage aus der Pressestelle des Senators für Inneres und Sport.
Bei den Mädchen war der Vorname „Sophie“ am beliebtesten: 54 Mal wurde dieser gewählt im Jahr 2024. Es folgen Mia mit 37 Nennungen und Ella. Diesen Vornamen wählten Eltern in Bremen 32 Mal für ihr Baby.
Vor zehn Jahren standen genau diese Vornamen ebenfalls an der Spitze: Noah landete mit 54 Nennungen auf dem ersten Platz, Sophie wurde demnach 119 Mal vergeben. Bei den Jungen folgen Elias (50) und Leon (49). Bei den Mädchen war Marie der zweitbeliebteste Name (101 Mal) vor Emma (60).
Vor 20 Jahren indes tauchen teilweise andere Namen auf, die Bremer Eltern für ihre Kinder ausgesucht hatten. Sophie und Marie werden in der Bremer Liste aber auch für 2005 aufgeführt. Der Vorname, der laut Gesellschaft für deutsche Sprache vom griechischen Wort sophia für „Weisheit“ stammt, landete seinerzeit auf Platz zwei. 77 Mal nannten die Eltern ihr Baby vor 20 Jahren so. Auf dem ersten Rang lag damals Marie (87). Den dritten Platz teilten sich 2005 übrigens Laura und Emily. Diesen Vornamen hatten jeweils 37 Eltern für ihr Kind ausgesucht.
Bei den Jungen lagen Leon, der auch 2015 zu den beliebtesten Vornamen zählte, und Jonas mit jeweils 37 Nennungen vorne. Es folgten Alexander (35) und Fabian (33).
Einen Hinweis gibt es aus Bremen jedoch zu der Auflistung: So heißt es, dass die Namen für 2005 aus dem Papierregister stammen und teilweise nacherfasst worden sind. Die resultierende Vornamensstatistik für das Jahr 2005 ist also nicht repräsentativ.
