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DHB-Team verliert überraschend gegen Serbien

wochentlich.deBy wochentlich.de18 Januar 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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DHB-Team verliert überraschend gegen Serbien
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Herber Dämpfer bei der Handball-EM

Deutschland bangt um Einzug in die Hauptrunde


Aktualisiert am 17.01.2026 – 23:53 UhrLesedauer: 2 Min.

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Juri Knorr: der DHB-Spielmacher zeigte sich gegen Serbien in guter Form. (Quelle: IMAGO/Eibner-Pressefoto/Marcel von Fehrn/imago)

Die deutsche Handball-Nationalmannschaft hat das zweite Vorrundenspiel bei der EM überraschend verloren. Nach dem Krimi gegen Serbien steht das Team unter Druck.

Deutschlands Handballern droht bei der Europameisterschaft das frühe Aus. Das Team von Bundestrainer Alfred Gíslason verlor das zweite Vorrundenspiel gegen Serbien mit 27:30 (17:13) und hat nun wie der Rivale 2:2 Punkte auf dem Konto.

Vor 9.180 Zuschauern im dänischen Herning waren Rückraumspieler Renārs Uščins und Miro Schluroff mit je sechs Toren beste Werfer für den Olympia-Zweiten, der sich zum Auftakt gegen Österreich mit 30:27 durchgesetzt hatte. „Wir haben eine gute erste Halbzeit gemacht – vor allem in der Abwehr. In der zweiten Halbzeit haben wir das dann nicht so gut hingekriegt“, sagte Gíslason in der ARD.

Noch nie hatte eine DHB-Auswahl ein Pflichtspiel gegen Serbien verloren. Auch ihrem Ruf als unangenehmer Gegner war die Mannschaft von der Balkanhalbinsel seit Jahren nicht mehr gerecht geworden. Dass Serbien seit dem Vize-Europameistertitel 2012 lediglich drei EM-Siege holte, spricht Bände. Das Problem dieses Mal: Wiederholt leistete sich das deutsche Team einfache Fehler oder scheiterte an Serbiens Torhüter Dejan Milosavljev.

Im DHB-Tor ersetzte David Späth zunächst Andreas Wolff. Späth hielt in der ersten Halbzeit 35 Prozent der gegnerischen Würfe, nach 40 Minuten kam Wolff ins Spiel und konnte kurz darauf einen Siebenmeter halten. Der auffälligste Spieler im DHB-Team war aber Juri Knorr. Der Spielmacher leistete sich zwar frühe Fehlwürfe, war aber an vier der ersten sechs Tore unmittelbar beteiligt und überzeugte mit seiner Schnelligkeit und Dynamik bei Tempogegenstößen.

Zwölf Minuten vor dem Spielende geriet der Olympia-Zweite in Rückstand. Das Momentum hatte komplett gewechselt und die deutsche Abwehr fiel immer weiter auseinander. Mit einer Auszeit zum ungünstigsten Zeitpunkt verhinderte Gíslason drei Minuten vor Schluss einen Treffer. Der Ball war im Tor, aber der Bundestrainer hatte vorher auf den Buzzer gedrückt. Das sollte sich letztlich rächen.

„Das ist natürlich fatal aus meiner Sicht und geht völlig auf mich. Ich wollte das Timeout nehmen, wo wir gerade vollzählig sind. Leider habe ich dann den Bruchteil einer Sekunde zu früh gedrückt“, entschuldigte sich der Bundestrainer nach dem Spiel.

Im Kampf um den Einzug in die zweite Turnierphase trifft die DHB-Auswahl am Montag auf Spanien (ab 20.30 Uhr im Liveticker bei t-online). Der zweimalige Europameister führt die Gruppe A mit 4:0 Punkten an. Sollte sich Serbien zuvor gegen Österreich durchsetzen, benötigt die DHB-Auswahl zwingend einen Sieg zum Weiterkommen.

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