Schreckmoment bei Bundesliga-Spiel
Nach Zusammenprall: DFB-Torhüterin benommen am Boden
02.10.2026 – 21:12 UhrLesedauer: 2 Min.
Leverkusens Torhüterin Rafaela Borggräfe sorgt im Spiel gegen Bremen unfreiwillig für Stille im Stadion. Nach einem Zusammenstoß bleibt sie liegen – und kann nicht mehr weiterspielen.
Das Duell in der Frauen-Fußball-Bundesliga zwischen Bayer Leverkusen und Werder Bremen wurde am Freitagabend von einem heftigen Zusammenprall überschattet. Folgen hatte dieser für Leverkusens Torhüterin Rafaela Borggräfe, die benommen zu Boden ging und nicht mehr weiterspielen konnte.
Was war passiert? In der 22. Minute brachte Werder einen Freistoß von Höhe der Mittellinie hoch in den Leverkusener Strafraum. Borggräfe kam aus ihrem Tor, wollte den Ball wegfausten. Dabei prallte sie jedoch in der Luft heftig mit Werder-Akteurin Michelle Ulbrich zusammen. Beide Spielerinnen gingen zu Boden, krümmten sich vor Schmerz.
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Während sich die Bremerin bald wieder aufrichten konnte, blieb die Torhüterin der Werkself liegen. Ärzte eilten auf den Platz. Borggräfe wurde minutenlang behandelt, dann stand fest: Es geht nicht weiter für die 26-Jährige. Immerhin: Sie konnte in Begleitung der Betreuer den Rasen auf eigenen Füßen verlassen. Für sie kam Charlotte Voll ins Spiel.
Borggräfe: Verletzung, Gelb und Elfmeter
Besonders bitter: Schiedsrichterin Julia Boike entschied bei dem Crash auf Foulspiel Borggräfe. Die Folge: Gelb und Elfmeter für Bremen. Den verwandelte Luna Vanzeir sicher. Wenige Minuten später kam es noch dicker für Bayer: Michelle Weiß erzielte das 2:0 für die Gäste.
Doch der Abend hatte zumindest aus sportlicher Sicht noch ein Happy End für die Gastgeberinnen. Leverkusen drehte die Partie in der zweiten Halbzeit durch einen Doppelpack von Cornelia Kramer (54., 56.) und einen späten Treffer von Lobke Loonen (81.) noch in einen 3:2-Sieg.
Eine Verletzungsdiagnose bei Borggräfe, die im Oktober 2025 für die deutsche Nationalmannschaft nominiert war, aber ohne Einsatz blieb, stand am Abend noch aus.
