Nagelsmann verzichtet auf ihn
DFB-Stürmer nach WM-Aus: „Das ist mehr wert als eine Teilnahme“
25.05.2026 – 11:33 UhrLesedauer: 2 Min.
Tim Kleindienst reflektiert sein WM-Aus und stellt eine ganz andere Sache in den Vordergrund. In den USA könnte er dennoch dabei sein.
Bundesliga-Stürmer Tim Kleindienst hat Verständnis, dass er von Bundestrainer Julian Nagelsmann nicht für die Fußball-WM in den USA, Kanada und Mexiko nominiert wurde. „Ich habe immer gesagt, wenn ich eine Absage bekomme, ist das normal. Wenn ich mitgefahren wäre, dann wäre das schon echt außergewöhnlich gewesen“, sagte der 30-Jährige in einem Interview mit der „Bild“-Zeitung.
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Es sei für ihn aber „Blödsinn“, der verpassten WM-Chance hinterherzutrauern. „Ich bin unheimlich froh, dass ich mittlerweile wieder fit bin. Und das ist am Ende mehr wert als die WM-Teilnahme. Weil ich jetzt noch einige Jahre in meiner Karriere vor mir habe und ich dann hoffentlich auch verletzungsfrei bleibe.“
Wäre er bereits früher wieder fit geworden, „wäre das ein anderes Thema gewesen. Und dann wäre ich wahrscheinlich auch mitgefahren“, vermutete der Angreifer. Das bestätigte auch Nagelsmann bei der Kader-Nominierung in der vergangenen Woche. „Ich hätte ihn sehr gerne dabei gehabt, weil er als Typ einen tollen Eindruck hinterlassen hat. Aber das konnten wir nach der langen Verletzungszeit nicht machen.“
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Kleindienst hatte aufgrund einer Knieverletzung fast die komplette Saison verpasst und erst am letzten Spieltag ein Comeback über vier Minuten gegeben. Daher könne er die Entscheidung des Bundestrainers nachvollziehen. In seinen sechs Länderspielen erzielte der Gladbach-Stürmer vier Treffer.
In Zukunft könnte der Stoßstürmer wieder eine Option für den Bundestrainer werden. Seine Karriere im DFB-Team sieht er noch nicht als beendet an. Man könne und solle zwar auf junge Spieler setzen, aber laut ihm brauche es in jedem Team einen gewissen Altersschnitt. „Wenn man dann das Profil erfüllt, was der Bundestrainer haben will, ist alles möglich.“
