Skandal in der Europa League

„Hochgradig asozial“: DFB-Profi heftig beleidigt


28.11.2025 – 07:57 UhrLesedauer: 2 Min.

Schiedsrichter Mohammed Al-Hakim (M.) zeigt Victor Edvardsen (r.) die Gelbe Karte: Der Schwede hatte kurz zuvor Angelo Stiller (l.) provoziert. (Quelle: IMAGO/Goal Sports Images/imago)

Sportlich verlief das Spiel gegen die Go Ahead Eagles Deventer für den VfB Stuttgart eigentlich ideal. Eine Szene im zweiten Durchgang erhitzte jedoch die Gemüter.

Mit einem deutlichen Auswärtssieg bei den Go Ahead Eagles Deventer bleibt der VfB Stuttgart in der Europa League weiter gut im Geschäft. Die Schwaben feierten beim niederländischen Pokalsieger am Donnerstagabend einen ungefährdeten 4:0-Erfolg und springen in der Tabelle dadurch von Rang 20 auf Rang 12. Während des Spiels kam es jedoch zu einer unschönen Szene.

Was war passiert? In der 73. Minute kommt es nach einem Foul an Atakan Karazor im Mittelfeld zu einer Rudelbildung. Grund dafür: Übeltäter Victor Edvardsen macht im Nachgang an sein Vergehen an Karazor eine auffällige Geste in Richtung Angelo Stiller, packt sich an die Nase. Der Provokation folgen die Tumulte, an deren Ende sowohl der Schwede als auch der deutsche Nationalspieler die Gelbe Karte sehen.

RTL-Kommentator Cornelius Küpper zeigte sich unmittelbar nach Edvardsens Geste entsetzt. Als die Szene im TV noch einmal eingeblendet wird, sagte der 34-Jährige: „Das ist die Geste und das ist hochgradig asozial.“ Und weiter: „Dass Stiller da an die Decke geht, das ist aber mal sowas von vollkommen zurecht.“

Kurz darauf wiederholte Edvardsen seine Provokation. Küpper konnte es kaum fassen. „Da macht er es nochmal, was ist das für ein Typ?“, fragte der Kommentator entrüstet. Kurz darauf legte er nach: „Was ist das für ein Sportsmann? Ekelhaft. Ekelhaft.“

Stiller hatte im Spiel das 2:0 durch Jamie Leweling vorgelegt. Der Mittelfeldmann spielt eine starke Saison im VfB-Trikot, zählt zu den unangefochtenen Stammkräften im Team. Für die Nationalmannschaft war Stiller von Bundestrainer Julian Nagelsmann für den letzten Lehrgang wiederum nicht berufen worden. Das hatte allgemein zu Verwunderung geführt.

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