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DFB-Aufsichtsratschef fordert Rücktritt von Infantino

wochentlich.deBy wochentlich.de13 August 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Fußballwelt wegen Fifa-Boss „total gespalten“

DFB-Aufsichtsratschef fordert Infantino zum Rücktritt auf

Aktualisiert am 13.08.2026 – 17:58 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Alexander Wehrle findet klare Worte für Fifa-Boss Infantino. (Quelle: IMAGO/Michael Taeger/imago)

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DFB-Aufsichtsratschef Alexander Wehrle verlangt den Abgang von Fifa-Präsident Gianni Infantino. Dabei wählt er Worte, die kaum Interpretationsspielraum lassen.

Im Podcast der „Ludwigsburger Kreiszeitung“ hat DFB-Aufsichtsratschef Alexander Wehrle klare Worte in Richtung Fifa-Präsident Gianni Infantino gefunden: Er solle „einfach zurücktreten“, forderte der 51-Jährige. Wehrle sieht in Infantino den Hauptverantwortlichen dafür, dass die Fußballwelt „total gespalten“ sei.

Auslöser ist Infantinos inzwischen verworfener Plan, Anteile an Fifa-Turnieren an private Investoren zu verkaufen. Wehrle ergänzte, sein Rücktrittswunsch sei persönlich – „aber ich weiß, dass es Infantino einen Scheiß interessiert“.

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Beim Fifa-Kongress im März 2027 fordert Wehrle, der neben seinem Aufsichtsratsposten beim DFB auch Vorstandschef beim VfB Stuttgart ist, eine echte demokratische Wahl statt einer „Klatschwahl“. Er hoffe auf „ernstzunehmende Kandidaten, die mit einem vernünftigen Wahlprogramm im Sinne des Weltfußballs dann auch wieder auf die Kernaufgaben der Fifa zurückgehen“.

Bis dahin müsse ein Dialog über die Bedürfnisse und Ziele der verschiedenen Konföderationen stattfinden. Wehrle: „Da muss man Lösungen aufzeigen.“ Dabei gehe es nicht darum, „mit Geldern Nationen zu kaufen, sondern um nachhaltige Programme und Entwicklungen für den Weltfußball in Summe“.

Wehrle: Infantino „muss erstmal Antworten liefern“

Im Deutschlandfunk sprach Wehrle von einer „Systemfrage“: „Solange Herr Infantino Präsident ist, wird sich das nicht verändern. Deswegen brauchen wir grundlegend eine Debatte und dann auch eine andere Führung.“ Zwar habe Infantino den Investorenplan vorerst vom Tisch genommen, ein erneutes Aufgreifen aber nicht ausgeschlossen. Wehrle: „Von daher muss er erstmal Antworten liefern.“

Im Interview mit Sky/RTL legte Wehrle nach: Der Plan, für den Weltverband noch mehr Milliarden zu erlösen, ergebe „keinen Sinn und ich habe da wirklich Sorge, dass ein einzelner Mann den Weltfußball zerstören kann“, erklärte er. Und weiter: „Ich hoffe, dass der eine oder andere Kontinentalverband jetzt mal aufwacht, weil er gar keinen mehr mitnimmt. Er nimmt das Fifa Council nicht mal mehr mit, sondern er entscheidet in einer Gutsherrenart, als ob er weltweit alleine entscheiden kann“.

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