Erneuter Wetterumschwung zum Ende August

Nach dem möglichen Starkregen könnte sich die Wetterlage erneut grundlegend ändern. Die Vorhersagemodelle zeigen über dem Atlantik ein weiteres Tiefdruckgebiet, das sich zwischen Island und Grönland nach Süden ausdehnt. Dadurch wird ein Hoch weit nach Norden geschoben.

Das europäische Vorhersagemodell (ECMWF) berechnet bis zum 27. August einen Hochdruckkern über Skandinavien. Am Mittwoch, 26. August, könnte es verbreitet trocken und sonnig werden. Die Temperaturen steigen nach dieser Berechnung auf 20 bis 25 Grad, örtlich sind bis zu 27 Grad möglich. Auch der DWD erwartet für Mittwoch eine Beruhigung: Im Süden kann es anfangs noch regnen, während im Norden häufiger die Sonne scheint. Die Höchstwerte liegen demnach zwischen 20 und 28 Grad.

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Wettermodelle berechnen Temperaturen bis 30 Grad in Deutschland

Danach könnte es noch wärmer werden. Das europäische Wettermodell hält zwischen dem 28. und 29. August regional Temperaturen bis 30 Grad für möglich. Auch das amerikanische Vorhersagemodell (GFS) berechnet zunächst einen ähnlichen Verlauf. Demnach nimmt das Hoch zwischen dem 24. und 28. August zeitweise eine sogenannte Omegastruktur an. Bis zum 26. August könnten die Temperaturen bei weitgehend trockenem Wetter auf 24 bis 28 Grad steigen.

Wetterprognose für den 28. August: Die Temperaturen in Deutschland könnten auf mehr als 30 Grad steigen. (Quelle: t-online)

Damit ist allerdings noch nicht entschieden, ob sich daraus eine längere spätsommerliche Hochdruckphase entwickelt. Entscheidend ist, ob das Blockadehoch eine stabile Verbindung nach Süden in Richtung Mittelmeer aufbauen kann. Gelingt das, könnte sich die Hochdrucklage festigen. Genau an diesem Punkt gehen die möglichen Entwicklungen jedoch auseinander. Denn vom Atlantik droht dem Hoch bereits der nächste Gegenspieler.

Der Gegenspieler vom Atlantik

Denn während sich das Blockadehoch über Skandinavien festsetzt, könnte sich über dem Atlantik die Frontalzone regenerieren. Sowohl das europäische als auch das amerikanische Vorhersagemodell zeigen diese Möglichkeit.

Nach der Berechnung des europäischen Modells nimmt der Einfluss der atlantischen Frontalzone bis Anfang September zu. Das Blockadehoch würde dadurch weiter nach Osten gedrängt. Für Deutschland wären stärkere Bewölkung und zeitweiliger Regen die Folge. Die Temperaturen könnten zunächst auf 17 bis 23 Grad zurückgehen, in Schauernähe wären auch Werte um 15 Grad möglich.

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