Gerhard Launer verfügt über 47 Jahre Erfahrung als Luftfotograf. Er hat rund 14.000 Stunden in der Luft verbracht und mehr als 2,6 Millionen Kilometer geflogen. In unserem Interview spricht er über seine Sicht auf Deutschland von oben.

Herr Launer, was fasziniert Sie an der Luftfotografie?
Sie können Formen in der Landschaft sehen, Muster, die nur aus der Vogelperspektive gesehen werden können. Aus meiner Luftperspektive konnte ich auch viele Veränderungen im Laufe der Jahre erkennen. Wie in der Ruhr -Region zum Beispiel, in denen ehemalige Bergbaugebiete in Orte der Industriekultur oder in landschaftlichen Parks verwandelt wurden. Leider habe ich jedoch auch negative Veränderungen gesehen, wie das Absterben von Bäumen oder die Zerstörung ganzer Waldgebiete, beispielsweise von Cyclone Kyrill. Wenn ich einen Lieblingsbereich zum Fotografieren auswählen müsste, wäre es das Wadden Sea. Die ständigen Änderungen aufgrund von Gezeiten, Tages- und Saisonzeiten und in der Tat das Wetter machen es praktisch unmöglich, das gleiche Foto zweimal aufzunehmen.

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