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Politik

Deutschland verhandelt wohl mit Paris über atomare Abschreckung

wochentlich.deBy wochentlich.de30 Mai 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Deutschland verhandelt wohl mit Paris über atomare Abschreckung
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Kanzler-Berater in Frankreich

Deutschland verhandelt wohl mit Paris über atomare Abschreckung

30.05.2026 – 13:44 UhrLesedauer: 2 Min.

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Bundeskanzler Friedrich Merz und der französische Präsident Emmanuel Macron in Paris (Archivbild): Beide Länder könnten bald bei der atomaren Abschreckung kooperieren. (Quelle: IMAGO/Vernier Jean-Bernard/JBV News/ABACA/imago)

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Bewegung in der europäischen Nuklearpolitik: Deutschland nähert sich Frankreich in Fragen der atomaren Abschreckung an. Schon im September könnte die Bundeswehr erstmals an französischen Nuklearübungen teilnehmen.

Deutschland und Frankreich haben einem Medienbericht zufolge ihre geplanten Gespräche über eine engere Zusammenarbeit bei der atomaren Abschreckung aufgenommen. Der Sicherheitsberater von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), Günter Sautter, sei am Mittwoch zu einer ersten Gesprächsrunde mit weiteren Staaten nach Paris gereist, berichtete der „Spiegel“ am Samstag. Die Bundeswehr soll dem Bericht zufolge voraussichtlich im September erstmals am konventionellen Teil französischer Nuklearübungen teilnehmen.

Das nächste deutsch-französische Treffen ist dem Bericht zufolge noch vor der Sommerpause in Deutschland geplant. Merz hatte mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron im März eine sogenannte nukleare Lenkungsgruppe eingerichtet, die Details der Zusammenarbeit auslotet.

  • Szenario für die Nato-Ostflanke: Binnen weniger Tage wäre die Bundeswehr überrannt
  • Pläne für den Ernstfall: Diese Städte können ihre Bürger nicht schützen
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Bundesregierung bleibt vorsichtig

Die Bundesregierung wollte die Angaben des „Spiegel“ zu dem Treffen in Paris nicht bestätigen. Ein Regierungssprecher verwies darauf, dass es sich um einen „fortlebenden Prozess“ handele, „in dem weitere Etappen folgen werden“. Zum aktuellen Stand der Gespräche gebe es „keinen neuen Sachstand mitzuteilen“. Dies gelte auch für die Frage etwaiger gemeinsamer Übungen.

In einer Grundsatzrede zur atomaren Abschreckung hatte Macron Anfang März das Konzept der „vorwärtsgerichteten Abschreckung“ vorgestellt. Neben einer Aufstockung des französischen Atomarsenals kündigte er dabei auch gemeinsame Atom-Militärübungen mit Deutschland und weiteren Staaten an. Auch die Stationierung französischer Kampfflugzeuge mit Atombomben in anderen europäischen Ländern ist geplant.

Die damals eingerichtete deutsch-französische Lenkungsgruppe plant zur Vorbereitung auf den Ernstfall nun gemeinsame Manöver. Die Bundeswehr darf am konventionellen Teil französischer Nuklearübungen teilnehmen und erhält auch Einblick in Frankreichs Atomstandorte.

Im Video | Ukrainer findet mysteriöse Botschaft

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Quelle: t-online
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